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Covestro und Plama-pur kooperieren bei Schaumstoffen für Sportschuhe ? Covestro
In diesen Konzeptschuhen steckt CO?: in einer dünnen, durchsichtigen Folie an der Schuhkappe, die aus thermoplastischem Polyurethan besteht. In einem Rohstoff der Folie mit Namen cardyon? k?nnen bis zu 20 Prozent der bisher verwendeten fossilen Rohstoffe durch CO? ersetzt werden.
02.03.2021

Covestro und Plama-pur kooperieren bei Schaumstoffen für Sportschuhe

  • Innovatives Verfahren schont fossile Ressourcen


Covestro hat eine innovative Technologie entwickelt, mit der das Abgas CO? in ein wertvolles Vorprodukt für Kunststoffe umgewandelt wird und darin bis zu 20 Prozent der üblicherweise verwendeten fossilen Rohstoffe ersetzt. Das Vorprodukt wird unter dem Namen cardyon? angeboten und eignet sich für viele verschiedene Anwendungen. Ein aktuelles Beispiel sind Weichsch?ume des slowenischen Schuhzulieferers Plama-pur, die für mehr Komfort in der Innenpolsterung von Lauf-, Trekking- und Skischuhen sorgen, vor allem in der Kn?chelzone.

Der nachhaltigere Rohstoff kann bereits in vielen Produkten und Branchen eingesetzt werden und erm?glicht gleich gute oder sogar bessere Eigenschaften als mit fossil-basierten Rohstoffen. Immer wieder werden neue Anwendungen erschlossen. Damit hat sich die CO?-Technologie von Covestro zu einer Plattformtechnologie entwickelt, die zur Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft und zur Senkung des ?kologischen Fu?abdrucks beitr?gt.
Bequeme Polster

  • Innovatives Verfahren schont fossile Ressourcen


Covestro hat eine innovative Technologie entwickelt, mit der das Abgas CO? in ein wertvolles Vorprodukt für Kunststoffe umgewandelt wird und darin bis zu 20 Prozent der üblicherweise verwendeten fossilen Rohstoffe ersetzt. Das Vorprodukt wird unter dem Namen cardyon? angeboten und eignet sich für viele verschiedene Anwendungen. Ein aktuelles Beispiel sind Weichsch?ume des slowenischen Schuhzulieferers Plama-pur, die für mehr Komfort in der Innenpolsterung von Lauf-, Trekking- und Skischuhen sorgen, vor allem in der Kn?chelzone.

Der nachhaltigere Rohstoff kann bereits in vielen Produkten und Branchen eingesetzt werden und erm?glicht gleich gute oder sogar bessere Eigenschaften als mit fossil-basierten Rohstoffen. Immer wieder werden neue Anwendungen erschlossen. Damit hat sich die CO?-Technologie von Covestro zu einer Plattformtechnologie entwickelt, die zur Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft und zur Senkung des ?kologischen Fu?abdrucks beitr?gt.
Bequeme Polster

Die Schaumstoffe zeichnen sich durch Langlebigkeit und eine hohe Stauchh?rte aus – eine wichtige Eigenschaft bei sportlicher Bet?tigung. Gegenüber Produkten aus rein fossilen Rohstoffen verfügen sie auch über günstigere physikalische Eigenschaften, vor allem über eine bessere Elastizit?t und feinere Zellstruktur.

Plama-pur bietet diese Produkte unter dem Namen ECO Foams an. Seine Kunden kaschieren die geschnittenen Schaumteile auf selbstklebende Materialien auf und stanzen sie entsprechend den Vorgaben in verschiedenen Formen aus.
Weitere Sportanwendungen

Das CO?-basierte Vorprodukt steckt auch in Konzept-Sneakern, die der chinesische Schuhdesigner Axis Liu entworfen hat. Genauer gesagt: in einer dünnen, durchscheinenden Folie aus dem Thermoplastischen Polyurethan Desmopan? 37385A, die sich der Farbe und Struktur des Obermaterials anpasst. Sie wird mittels Hei?pr?gen auf den Oberschuh aufgebracht und zeichnet sich durch gute Kratz- und Abriebfestigkeit aus. Covestro pr?sentierte die Sneaker auf der Kunststoffmesse K 2019 in Düsseldorf.

Ende 2018 erlebte cardyon? eine weitere Premiere im Sportbereich: Das Material wurde im Unterboden der Hockeyanlage eines renommierten Sportvereins im nordrhein-westf?lischen Krefeld eingesetzt. Auch in dieser Anwendung wird CO? in einem Kreislaufverfahren genutzt, um fossile Rohstoffe einzusparen.

Weitere Informationen:
Covestro Plama-pur Schaumstoff Sportschuhe
Quelle:

Covestro

01.03.2021

BTE, BDSE und BLE: Modebranche droht dritte Katastrophen-Saison in Folge

  • Handelsverb?nde fordern verantwortungsvolle Laden?ffnung

Wenn Mode- und Warenh?user sowie Schuh- und Lederwarengesch?fte nicht zeitnah noch im M?rz wieder ?ffnen dürften, würden tausende L?den für immer geschlossen bleiben, so die Handelsverb?nde BTE, BDSE und BLE. Es w?re nach Frühjahr/Sommer 2020 und Herbst/Winter 2020/21 die dritte Saison in Folge, in der die Unternehmen horrende Verluste einfahren würden. ?Das werden viele Mode- und Schuhh?user, und zwar aller Umsatzgr??en, nicht überleben“, prognostiziert Prof. Dr. Siegfried Jacobs, Gesch?ftsführer der Handelsverb?nde BTE und BDSE.
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Tats?chlich ist insbesondere der Start in die Saison für die drei Modebranchen extrem wichtig. ?Gerade der M?rz ist wegen der steigenden Temperaturen und des Frühlingsbeginns traditionell umsatzstark“, berichtet Jacobs. ?Zudem kann die neue Mode in dieser Zeit zum regul?ren Preis verkauft werden. Nach einer ruin?sen Rabattschlacht in der Wintersaison ist das für den station?ren Einzelhandel überlebenswichtig!“

  • Handelsverb?nde fordern verantwortungsvolle Laden?ffnung

Wenn Mode- und Warenh?user sowie Schuh- und Lederwarengesch?fte nicht zeitnah noch im M?rz wieder ?ffnen dürften, würden tausende L?den für immer geschlossen bleiben, so die Handelsverb?nde BTE, BDSE und BLE. Es w?re nach Frühjahr/Sommer 2020 und Herbst/Winter 2020/21 die dritte Saison in Folge, in der die Unternehmen horrende Verluste einfahren würden. ?Das werden viele Mode- und Schuhh?user, und zwar aller Umsatzgr??en, nicht überleben“, prognostiziert Prof. Dr. Siegfried Jacobs, Gesch?ftsführer der Handelsverb?nde BTE und BDSE.
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Tats?chlich ist insbesondere der Start in die Saison für die drei Modebranchen extrem wichtig. ?Gerade der M?rz ist wegen der steigenden Temperaturen und des Frühlingsbeginns traditionell umsatzstark“, berichtet Jacobs. ?Zudem kann die neue Mode in dieser Zeit zum regul?ren Preis verkauft werden. Nach einer ruin?sen Rabattschlacht in der Wintersaison ist das für den station?ren Einzelhandel überlebenswichtig!“

Bei einer erneuten Verl?ngerung des Lockdowns würde sich das aktuelle Warenproblem noch einmal dramatisch versch?rfen. Schon jetzt s??e der Handel auf Hunderten Millionen unverkaufter Hosen, Kleider, Schuhe und Accessoires aus der abgelaufenen Wintersaison. Jacobs: ?Wir sch?tzen, dass rund 40 Prozent der Winterware noch nicht verkauft werden konnte“. Hinzu kommen weitere hunderte Millionen Teile neuer Frühjahrsware, die bereits im Sommer 2020 bestellt wurden. ?Nachdem Bundesgesundheitsminister Spahn im September noch angekündigt hatte, dass es zu keiner weiteren Schlie?ung von L?den kommen wird, hat sich der Handel darauf bei seinem Wareneinkauf eingestellt.“

Die Folgen dieser Zusicherung müsse jetzt der Modehandel ausbaden. ?Jeden Tag gehen den Textil-, Schuh- und Lederwarengesch?ften mehr als 200 Mio. Euro Umsatz verloren“, rechnet Dr. Jacobs vor. ?Das vernichtet t?glich Existenzen und wird in den Innenst?dten zu massivem Leerstand und Tristesse führen!“

Denn die angekündigten Wirtschaftshilfen kommen aus unterschiedlichen Gründen im Einzelhandel entweder gar nicht oder nicht in der ben?tigten H?he an. Rettung für Zehntausende Unternehmen und Hunderttausende Arbeitspl?tze k?nne jetzt nur eine schnelle ?ffnung der Gesch?fte bringen. Der aktuell diskutierte und in einigen Bundesl?ndern bereits erlaubte Verkauf ausschlie?lich auf Termin und auf einen Haushalt begrenzt hilft nur einigen kleineren Gesch?ften. ?Die Kosten für das Hochfahren der H?user mit gr??eren Fl?chen liegen in der Regel über den Ums?tzen aus den Terminberatungen“, wei? der BTE/BDSE-Gesch?ftsführer. ?Das wird sich niemals rechnen, auch wenn einige Unternehmen diese M?glichkeit aus Gründen des Kundenservice und der Kundenbindung jetzt nutzen.“

Die Verb?nde BTE, BDSE und BLE fordern daher, dass der Fashionhandel am 8. M?rz wieder ?ffnen darf – selbstverst?ndlich unter Beachtung von strengen Abstands- und Hygieneregeln. Jacobs: ?Schlie?lich gibt es zahlreiche Belege dafür, dass der Einkauf im Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel ohne Gefahr für die Gesundheit m?glich ist!“

Weitere Informationen:
Coronakrise Station?rer Einzelhandel
Quelle:

BTE, BDSE und BLE

22.02.2021

BTE, BDSE und BLE fusionieren

2020 haben die Delegiertentagungen von BTE, BDSE und BLE entschieden, im Jahr 2021 zum ?BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren“ zu fusionieren. Hintergrund ist, die meist identischen Ziele und Aufgaben der drei sortimentspolitisch verwandten Branchen zu bündeln und effizienter zu bearbeiten. Neben der weiterhin wichtigen Facharbeit für die drei Sortimente solle so die Schlagkraft des gesamten Fashionhandels gest?rkt werden.

Zudem zeige die Corona-Pandemie, wie wichtig in Krisenzeiten der direkte Zugang zu den Entscheidungstr?gern in der Bundesregierung sei. Deshalb wolle der fusionierte Verband künftig einen st?rkeren direkten Kontakt zur Bundespolitik aufbauen, um auch vor Ort – falls sachlich erforderlich - neben und im Einklang mit dem HDE auch selbst die Interessen der Textil- und Modebranche vertreten zu k?nnen. Dazu werde der Verband voraussichtlich 2022 in Berlin ein eigenes Büro er?ffnen.

BTE, BDSE und BLE laden alle Unternehmen aus dem Textil-, Schuh- und Lederwareneinzelhandel ein, Teil der Einzelhandelsorganisation zu werden und damit der Branche eine starke Stimme zu geben.

2020 haben die Delegiertentagungen von BTE, BDSE und BLE entschieden, im Jahr 2021 zum ?BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren“ zu fusionieren. Hintergrund ist, die meist identischen Ziele und Aufgaben der drei sortimentspolitisch verwandten Branchen zu bündeln und effizienter zu bearbeiten. Neben der weiterhin wichtigen Facharbeit für die drei Sortimente solle so die Schlagkraft des gesamten Fashionhandels gest?rkt werden.

Zudem zeige die Corona-Pandemie, wie wichtig in Krisenzeiten der direkte Zugang zu den Entscheidungstr?gern in der Bundesregierung sei. Deshalb wolle der fusionierte Verband künftig einen st?rkeren direkten Kontakt zur Bundespolitik aufbauen, um auch vor Ort – falls sachlich erforderlich - neben und im Einklang mit dem HDE auch selbst die Interessen der Textil- und Modebranche vertreten zu k?nnen. Dazu werde der Verband voraussichtlich 2022 in Berlin ein eigenes Büro er?ffnen.

BTE, BDSE und BLE laden alle Unternehmen aus dem Textil-, Schuh- und Lederwareneinzelhandel ein, Teil der Einzelhandelsorganisation zu werden und damit der Branche eine starke Stimme zu geben.

Weitere Informationen:
BTE
Quelle:

BTE / BDSE / BLE

35. Internationale Baumwolltagung Bremen – The Hybrid Edition ? Bremer Baumwollb?rse
Baumwollfeld
19.02.2021

35. Internationale Baumwolltagung Bremen – The Hybrid Edition

  • Passion for Cotton!
  • So funktioniert fortschrittlicher Baumwollanbau: Gentechnik heute - Roboter- und Satellitentechnik in der Anwendung - Landwirtschaft pur: Saatenzucht, Anbau, Entk?rnung

Bremen: Am 17. und 18. M?rz ?ffnen sich die Tore für die Internationale Baumwolltagung Bremen – The Hybrid Edition. Der Treffpunkt der globalen Baumwoll- und Textilwelt ist dieses Mal vornehmlich virtuell.
Transparenz für die gesamte Lieferkette wird gefordert, wohin man blickt. Heute sind Kenntnisse über Baumwolle und den Baumwollanbau nicht nur für Rohstoffproduzenten und den Textilsektor, sondern vermehrt auch für den Einzelhandel als Schlüssel zum Endverbraucher von Bedeutung. Hier hat die Tagung im Rahmen von zwei Sessions am Nachmittag des 17. M?rz einiges zu bieten.

  • Passion for Cotton!
  • So funktioniert fortschrittlicher Baumwollanbau: Gentechnik heute - Roboter- und Satellitentechnik in der Anwendung - Landwirtschaft pur: Saatenzucht, Anbau, Entk?rnung

Bremen: Am 17. und 18. M?rz ?ffnen sich die Tore für die Internationale Baumwolltagung Bremen – The Hybrid Edition. Der Treffpunkt der globalen Baumwoll- und Textilwelt ist dieses Mal vornehmlich virtuell.
Transparenz für die gesamte Lieferkette wird gefordert, wohin man blickt. Heute sind Kenntnisse über Baumwolle und den Baumwollanbau nicht nur für Rohstoffproduzenten und den Textilsektor, sondern vermehrt auch für den Einzelhandel als Schlüssel zum Endverbraucher von Bedeutung. Hier hat die Tagung im Rahmen von zwei Sessions am Nachmittag des 17. M?rz einiges zu bieten.

Roboter- und Satellitentechnik im Baumwollanbau
Gaylon Morgan, Direktor für Agrar- und Umweltforschung bei Cotton Incorporated, Cary, North Carolina, USA, leitet als Spezialist für die Weiterentwicklung von Baumwollanbaumethoden die Konferenzsitzungen `Cotton Breeding and Production`. Sie bieten einen überblick über Entwicklungen im Bereich Saatzucht, den Einsatz von Roboter- und Satellitentechnik im Baumwollanbau sowie die Verbesserung von Entk?rnungsprozessen. Dabei stehen Aspekte ?kologischer sowie wirtschaftlicher Nachhaltigkeit im Mittelpunkt.

Langzeitstudie GMO
David Albers, Product Development Manager für Bayer Crop Science in St. Louis, Missouri, USA, informiert über Ergebnisse einer Langzeitstudie zum Einsatz von transgenem Saatgut. Dabei werden Ertrags- und Qualit?tsresultate aus den achtziger Jahren, also diejenigen direkt vor Einführung von transgenem Saatgut, mit denen der letzten vier Jahrzehnte bis heute gegenübergestellt.

Status Quo afrikanischer Saatzuchtsysteme
Marc Giband, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim landwirtschaftlichen Forschungszentrum für internationale Entwicklung (CIRAD), in Montpellier, Frankreich, nahm an Saatzucht-Projekten in West- und Zentralafrika teil. Zusammen mit weiteren afrikanischen und europ?ischen Wissenschaftlern führte er umfangreiche Analysen zum Stand der Saatzuchtentwicklung in Afrika durch. Noch immer liegen die Ertr?ge im Baumwollanbau auf dem Kontinent weit unter dem Weltdurchschnitt - hier liegen noch gro?e Potentiale brach.

Robotertechnik ver?ndert moderne Landwirtschaft
J. Alex Thomasson ist Professor und Leiter der Abteilung Agrar- und Biotechnologie an der Mississippi State University, Starkville, Mississippi, USA. In seinem Vortrag ?Robotertechnik für die Baumwollernte“ stellt er M?glichkeiten des Einsatzes von Robotern vor, die den Ernteprozess produktiver machen und den CO2-Aussto? durch geringeren Einsatz gro?er Maschinen reduzieren. Zudem k?nnen Ernteroboter mehrfach Erntevorg?nge innerhalb der Anbausaison durchführen, bei denen sie ausschlie?lich auf die reifen, ge?ffneten Baumwollknospen zugreifen. Dies verringert Ernteverluste und sorgt für bessere Faserqualit?t.

Parallel zu diesem Vortrag lenkt eine Posterpr?sentation von Cotton Incorporated den Blick auf Roboter, die beim gezielten J?ten von Unkr?utern im Baumwollfeld Einsatz finden, was Einfluss auf den Einsatz von Herbiziden haben kann.

Satellitenaufnahmen machen Probleme beim Pflanzenwachstum deutlich
Die Physikerin Sabrina Melchionna ist Inhaberin des Unternehmens Remote Sensing, Bremen, Deutschland. Sie ber?t Firmen bei der Erdbeobachtung durch Satelliten und der Datenerfassung. Auf Basis von Satellitendaten entstehen digitale Landkarten, die ?kologische Zustandsbilder liefern. In ihrem Vortrag wird sie beispielhaft Erdbeobachtungsbilder von Baumwollfeldern vorstellen, die Aufschlüsse über Pflanzengesundheit und -wachstum liefern. Die Informationen aus den Satellitendaten k?nnen Landwirten helfen, ressourcenoptimiert zu arbeiten und qualitativ hochwertigere Feldfrüchte anzubieten.

Entk?rnungsprozesse optimieren
Im Entk?rnungsprozess werden nach der Ernte Baumwollfasern von Saatk?rnern maschinell getrennt. Greg Holt leitet die Forschungsabteilung Baumwollproduktion und -produktionsprozesse beim US-Landwirtschaftsministerium, Lubbock, Texas, USA. Er zeigt in seinem Vortrag, dass Verunreinigungen durch in Plastik verpackte Baumwolle von auf dem Feld nach der Maschinenernte abgelagerten Rundmodulen zurückzuführen sind. Verbleiben kleinste Plastikpartikel in der Baumwolle, führt dies zu M?ngeln beim F?rben von Garnen und Geweben und so zu Beanstandungen im Warenausfall.
Carlos B. Amijo, Wissenschaftler beim landwirtschaftlichen Forschungsservice des US-Landwirtschaftsministeriums in Mesilla Park, New Mexiko, USA, informiert über die Entwicklung von Entk?rnungstechniken. Diese tragen dazu bei, dass der erzielte Faserl?ngen-Gleichm??igkeitsindex den Erfordernissen neuerer und effizienterer Spinnereitechnologie gerecht wird. Dadurch würde die Textilindustrie mit l?ngeren und gleichm??igeren Fasern versorgt, was die Herstellung von Garnen effizienter macht.

über die weiteren Inhalte der Baumwolltagung und des Rahmenprogramms in ihrem Umfeld berichten wir fortlaufend in weiteren Pressemeldungen. Auch auf der Internetseite der Tagung sind die aktuellen Tagungsnews und Programmdetails einzusehen. https://cotton-conference-bremen.de/program/.

19.02.2021

Kostenloses BTE/BDSE-Webinar zu Gewerbe-Mietvertr?gen

  • Gewerbe-Mietvertr?ge neu verhandeln
  • Webinar am 22.02.2021

Seit zwei Monaten sind alle station?ren Textil-, Mode- und Schuhgesch?fte geschlossen, die Miete l?uft als gro?er Kostenblock aber oft unver?ndert weiter. Dabei wurde mit der Ende Dezember in Kraft getretenen Erg?nzung des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch im neuen § 7 in Art. 240 klargestellt, dass eine schwerwiegende Ver?nderung der Gesch?ftsgrundlage im Sinne des § 313 BGB vorliegt, wenn vermietete Gewerber?ume infolge einer staatlichen Ma?nahme zur Bek?mpfung der COVID-19-Pandemie für den Betrieb des Mieters nur noch mit Einschr?nkungen verwendbar sind.
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  • Gewerbe-Mietvertr?ge neu verhandeln
  • Webinar am 22.02.2021

Seit zwei Monaten sind alle station?ren Textil-, Mode- und Schuhgesch?fte geschlossen, die Miete l?uft als gro?er Kostenblock aber oft unver?ndert weiter. Dabei wurde mit der Ende Dezember in Kraft getretenen Erg?nzung des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch im neuen § 7 in Art. 240 klargestellt, dass eine schwerwiegende Ver?nderung der Gesch?ftsgrundlage im Sinne des § 313 BGB vorliegt, wenn vermietete Gewerber?ume infolge einer staatlichen Ma?nahme zur Bek?mpfung der COVID-19-Pandemie für den Betrieb des Mieters nur noch mit Einschr?nkungen verwendbar sind.
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Das bedeutet: Mieter sollten ggf. erneut über eine Anpassung des Mietvertrages verhandeln. Wie man konkret vorgehen sollte, vermittelt das kostenfreie BTE/BDSE-Webinar ?Gewerbe-Mietvertr?ge neu verhandeln“ am 22. Februar, von 11.30 bis 13.30 Uhr. Referent ist Rechtsanwalt Prof. Dr. Volker R?mermann, Vorstand der R?mermann Rechtsanw?lte AG, u.a. Autor von sechs Büchern zu Rechtsfragen rund um COVID-19 und der demn?chst erscheinenden umfangreichen Kommentierung des Art. 240 § 7 EGBGB. Behandelt werden darin u.a. die bisherige Rechtsprechung, der Inhalt des neuen Gesetzes (Art. 240 § 7 EGBGB), die St?rung der Gesch?ftsgrundlage (§ 313 BGB) sowie konkrete Handlungsempfehlungen.
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Das Seminar ist interaktiv, so dass die Teilnehmer Fragen stellen k?nnen. Anmeldung beim BTE/BDSE unter www.bte.de bzw. www.bdse.org.

Weitere Informationen:
BTE-Webinar
Quelle:

BTE / BDSE / BLE

11.02.2021

Lockdown-Verl?ngerung: N?chster Supergau für den station?ren Fashionhandel

Die nochmalige Verl?ngerung des Lockdowns bis zum 7. M?rz beurteilen die Fachverb?nde als weiteren herben Schlag für den station?ren Fashionhandel. Das Desaster der Fashionbranche werde sich trotz der von Verb?nden und einzelnen Unternehmen immer wieder vorgetragenen Argumente für sichere ?ffnungsszenarien weiter fortsetzen. Nach Berechnungen des BTE entgehen dem station?ren Fashionhandel selbst im umsatzschwachen Februar jede Woche mehrere hundert Millionen Euro Umsatz. ?Per Ende Februar dürften sich die Verluste des Winter-Lockdowns in den Textil-, Schuh- und Lederwarengesch?fte damit auf rund 15 Mrd. Euro aufsummiert haben“, rechnet Rolf Pangels, Hauptgesch?ftsführer des BTE Handelsverband Textil. ?Es ist der blanke Horror“, erg?nzt Pangels.
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Viele H?ndler und Unternehmen haben zwischenzeitlich auch ihre Rücklagen und Reserven aufgebraucht. Die Gefahr vermehrter Insolvenzen steigt von Tag zu Tag. Und vor allem auch die Mitarbeiter der Branche haben immer mehr Angst um die Zukunft ihrer Arbeitspl?tze.
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Die nochmalige Verl?ngerung des Lockdowns bis zum 7. M?rz beurteilen die Fachverb?nde als weiteren herben Schlag für den station?ren Fashionhandel. Das Desaster der Fashionbranche werde sich trotz der von Verb?nden und einzelnen Unternehmen immer wieder vorgetragenen Argumente für sichere ?ffnungsszenarien weiter fortsetzen. Nach Berechnungen des BTE entgehen dem station?ren Fashionhandel selbst im umsatzschwachen Februar jede Woche mehrere hundert Millionen Euro Umsatz. ?Per Ende Februar dürften sich die Verluste des Winter-Lockdowns in den Textil-, Schuh- und Lederwarengesch?fte damit auf rund 15 Mrd. Euro aufsummiert haben“, rechnet Rolf Pangels, Hauptgesch?ftsführer des BTE Handelsverband Textil. ?Es ist der blanke Horror“, erg?nzt Pangels.
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Viele H?ndler und Unternehmen haben zwischenzeitlich auch ihre Rücklagen und Reserven aufgebraucht. Die Gefahr vermehrter Insolvenzen steigt von Tag zu Tag. Und vor allem auch die Mitarbeiter der Branche haben immer mehr Angst um die Zukunft ihrer Arbeitspl?tze.
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Im M?rz werde sich diese Situation noch einmal dramatisch versch?rfen. Der Start in die Frühjahrsaison und speziell die Wochen vor Ostern sind für die Fashionbranche eine der wichtigsten Verkaufszeitr?ume. ?Wenn die Gesch?fte dann noch geschlossen sind, wird das vielen Fashionh?ndlern endgültig das Genick brechen und zus?tzliche Leerst?nde in den Innenst?dten hinterlassen!“, prognostiziert Pangels.
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Unverst?ndlich sei die weitere Schlie?ung der Gesch?fte auch deshalb, weil zahlreiche und unabh?ngig voneinander erstellte Studien und Gutachten belegten, dass der station?re Einzelhandel kein Hotspot für Corona-Infektionen ist. Pangels: ?Der Fashionhandel leistet also ein sinnloses Sonderopfer zur Pandemiebek?mpfung, w?hrend so manch dubiose Online-Verkaufsplattform von der Politik mit zus?tzlichem Umsatz und Gewinn beglückt wird. Die Politik opfert derzeit die Fashionbranche auf dem Altar einer scheinbar einzig m?glichen Strategie zur Covid-Bek?mpfung: der Schlie?ung von Gesch?ften“.
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Die Verbesserungen bei der überbrückungshilfe III seien für den Fashionhandel zwar durchaus erfreulich, k?nnten aber bei weitem nicht die horrenden Umsatzausf?lle und Verluste, die sich durch die Gesch?ftsschlie?ungen ergeben, ausgleichen.

Weitere Informationen:
Coronavirus Station?rer Einzelhandel
Quelle:

BTE / BDSE / BLE

10.02.2021

BTE unterstützt Innenstadt-Kampagne ?StadtHerzLeben“

Neben der eigenen Verbands-Kampagne ?Rettet meinen Arbeitsplatz“, die prim?r die ?ngste der Einzelkaufleute und Arbeitnehmer*innen vor Verlust der Existenz bzw. der Besch?ftigung thematisiert, unterstützt der BTE auch aktiv die Innenstadt-Kampagne #StadtHerzLeben. Initiatoren sind namhafte gro?e Modeh?user aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter Braun (Moers), Engelhorn (Mannheim), Garhammer (Waldkirchen), Klingenthal (Paderborn), Leffers (Oldenburg), L&T (Osnabrück), Reischmann (Ravensburg) und CJ Schmidt (Husum). Auch BTE-Pr?sident und Modeh?ndler Steffen Jost setzt sich aktiv für diese Kampagne ein.

Ziel der Kampagne ist die Rettung des inhabergeführten Fashionhandels in den Innenst?dten, der durch den Lockdown unter weit überdurchschnittlichen Umsatz- und Ertragseinbrüchen leidet. Denn der innerst?dtische Fachhandel erhielt und erh?lt bis heute entweder gar keine oder nur sehr geringe staatlichen Hilfen. Dies gilt insbesondere für gr??ere Modeh?user. Diese stellen aber ganz wichtige Besucher- und Einkaufsmagneten in zahlreichen St?dten dar und sorgen vielerorts für wertvolle Frequenz und eine vitale Innenstadt.

Neben der eigenen Verbands-Kampagne ?Rettet meinen Arbeitsplatz“, die prim?r die ?ngste der Einzelkaufleute und Arbeitnehmer*innen vor Verlust der Existenz bzw. der Besch?ftigung thematisiert, unterstützt der BTE auch aktiv die Innenstadt-Kampagne #StadtHerzLeben. Initiatoren sind namhafte gro?e Modeh?user aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter Braun (Moers), Engelhorn (Mannheim), Garhammer (Waldkirchen), Klingenthal (Paderborn), Leffers (Oldenburg), L&T (Osnabrück), Reischmann (Ravensburg) und CJ Schmidt (Husum). Auch BTE-Pr?sident und Modeh?ndler Steffen Jost setzt sich aktiv für diese Kampagne ein.

Ziel der Kampagne ist die Rettung des inhabergeführten Fashionhandels in den Innenst?dten, der durch den Lockdown unter weit überdurchschnittlichen Umsatz- und Ertragseinbrüchen leidet. Denn der innerst?dtische Fachhandel erhielt und erh?lt bis heute entweder gar keine oder nur sehr geringe staatlichen Hilfen. Dies gilt insbesondere für gr??ere Modeh?user. Diese stellen aber ganz wichtige Besucher- und Einkaufsmagneten in zahlreichen St?dten dar und sorgen vielerorts für wertvolle Frequenz und eine vitale Innenstadt.

Die Bedeutung unserer Branche für die Attraktivit?t unserer Innenst?dte, aber auch für eine Vielzahl von Arbeitspl?tzen wird noch immer von der Politik untersch?tzt. Schlie?lich z?hlt der Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel in Deutschland über 30.000 Unternehmen mit etwa 80.000 Verkaufsh?usern und 420.000 Besch?ftigten. Sie stehen für 60 Milliarden Euro Jahresbruttoumsatz mit unz?hligen Kundenkontakten und pers?nlichen Begegnungen.

Als Folge der Pandemie besteht nun die Gefahr, dass viele familiengeführte Einzelh?ndler dauerhaft schlie?en müssen. Viele mittelst?ndische Unternehmen, die vor Corona noch kerngesund waren, sind aktuell gef?hrdet.

Die Kampagne #StadtHerzLeben verlangt daher von der Politik eine angemessene und existenzsichernde Wiedergutmachung für die entstandenen Sch?den der staatlich verordneten Gesch?ftsschlie?ungen - als Unterstützung für die Bew?ltigung der Corona-Krise. Die einzelnen Forderungen decken sich mit jenen des HDE und des BTE sowie der regionalen Handelsverb?nde.

Herzstück von #StadtHerzLeben ist eine Online-Petition, die m?glichst alle Gesch?fte in den Innenst?dten, deren Mitarbeiter und vor allem auch deren Kunden unterzeichnen sollten. Ziel ist es, bis zum 23. Februar mindestens 50.000 Unterschriften zu erhalten. Im Anschluss soll die Petition durch die Initiatoren sowie BTE-Pr?sident Steffen Jost in Berlin an die Bundesminister Altmaier und Scholz überreicht werden.

Ein weiteres Tool von #StadtHerzLeben ist ein Content-Baukasten, der von Mode- und Schuhh?usern beim BTE über grass@bte.de kostenfrei angefordert werden kann. Dieser Baukasten enth?lt hilfreiche Unterlagen für eigene PR-Ma?nahmen von Fachh?ndlern zur Verdeutlichung der dramatischen Situation, in der sich der Innenstadthandel befindet. Konkret sind dies ein Gespr?chsleitfaden für Presseanfragen, Textempfehlungen für Newsletter und Social-Media Beitr?ge, Bildmaterial und Logos etc. sowie ein Erkl?r-PDF. Die aufgeführten Textbausteine sind lediglich als Vorschlag und Hilfestellung zu sehen. Die Unternehmen k?nnen gerne die Texte anpassen oder Umformulierungen vornehmen.

BTE-Empfehlung: Der BTE appelliert in diesem Zusammenhang an alle innerst?dtische Fashionh?ndler, sich an beiden Petitionen zu beteiligen und auch die Mitarbeiter*innen und Kunden*innen entsprechend zu motivieren, ihre Unterschrift zu leisten. Bei #StadtHerzLeben kann man an der Petition teilnehmen über den Link www.openpetition.de/stadtherzleben; bei der Kampagne ?Rettet meinen Arbeitsplatz“ über www.rettet-meinen-arbeitsplatz.de.

Hinweis: Modeh?user k?nnen den Link zur Petition für ihre Kunden auch auf ihre Website stellen, so wie bspw. bei L&T in Osnabrück: https://www.l-t.de/artikel/aktion-lebenswerte-innenstaedte.

Weitere Informationen:
Coronavirus Station?rer Einzelhandel
Quelle:

BTE/BLE/BDSE/VDB

Zuse-Gemeinschaft: Mit gutem Auge für gef?hrliche Teilchen (c) Gerhardt/GNF
Mikroplastik an einem Filterkorn aus por?sem Keramikmaterial (angeschliffen), sichtbar gemacht durch Farbstoff und UV-Anregung im Fluoreszenzmikroskop.
10.02.2021

Zuse-Gemeinschaft: Mit gutem Auge für gef?hrliche Teilchen

  • ?Wie Berliner Forscher mit digitaler Technik Mikroplastik aufspüren und analysieren

Beim Kampf gegen Mikroplastik in der Umwelt dr?ngt die Zeit. Forschende aus der Zuse-Gemeinschaft beschreiten mit innovativen Monitoring- und Analysetools neue Wege bei der Erfassung und Bestimmung von Kunststoffabf?llen. ?Mikroplastik finden und vermeiden“ fokussiert auf den Nachweis von Mikroplastik in Gew?ssern.

Jahr für Jahr gelangen laut einer Sch?tzung des Weltwirtschaftsforums (WEF) mindestens acht Millionen Tonnen Kunststoffabf?lle in die Weltmeere. Einmal dort angelangt, zersetzen sich diese, sofern Gegenma?nahmen fehlen, schrittweise zu gef?hrlichem Mikroplastikpartikeln (MPP). W?hrend die Verschmutzung rapide w?chst, ist der MPP-Nachweis verh?ltnism??ig zeitaufw?ndig. So muss für die heutigen Analysemethoden wie spezielle Infrarot-Spektrometer das Mikroplastik in mehreren Schritten aus der Probe isoliert werden.

Zu einer deutlichen Verkürzung der Analysezeit für Mikroplastik will Tobias Gerhardt, Chemiker an der Berliner Gesellschaft zur F?rderung der naturwissenschaftlich-technischen Forschung (GNF) kommen.

  • ?Wie Berliner Forscher mit digitaler Technik Mikroplastik aufspüren und analysieren

Beim Kampf gegen Mikroplastik in der Umwelt dr?ngt die Zeit. Forschende aus der Zuse-Gemeinschaft beschreiten mit innovativen Monitoring- und Analysetools neue Wege bei der Erfassung und Bestimmung von Kunststoffabf?llen. ?Mikroplastik finden und vermeiden“ fokussiert auf den Nachweis von Mikroplastik in Gew?ssern.

Jahr für Jahr gelangen laut einer Sch?tzung des Weltwirtschaftsforums (WEF) mindestens acht Millionen Tonnen Kunststoffabf?lle in die Weltmeere. Einmal dort angelangt, zersetzen sich diese, sofern Gegenma?nahmen fehlen, schrittweise zu gef?hrlichem Mikroplastikpartikeln (MPP). W?hrend die Verschmutzung rapide w?chst, ist der MPP-Nachweis verh?ltnism??ig zeitaufw?ndig. So muss für die heutigen Analysemethoden wie spezielle Infrarot-Spektrometer das Mikroplastik in mehreren Schritten aus der Probe isoliert werden.

Zu einer deutlichen Verkürzung der Analysezeit für Mikroplastik will Tobias Gerhardt, Chemiker an der Berliner Gesellschaft zur F?rderung der naturwissenschaftlich-technischen Forschung (GNF) kommen.

In einem seit Anfang 2020 laufenden, vom Bundeswirtschaftsministerium gef?rderten Verbundprojekt zur Entwicklung von Mikroemulsionen für die Analytik von MPP und Biofilmen arbeitet sein Team zusammen mit der Universit?t Bayreuth, der Firma mibic und anderen Partnern daran, durch den gezielten Einsatz von Farbstoffen die Analyse von Mikroplastik zu verbessern und zu beschleunigen. ?Durch die Auswahl spezieller Farbstoffe ist es m?glich, in der Analyse bestimmte Kunststoffklassen wie z.B. Nylon, PET oder Polypropylen (PP) nur anhand der Fluoreszenzfarbe zu unterscheiden, wodurch wir die Analysezeiten massiv verkürzen k?nnen“, sagt Gerhardt. Die Forschenden wollen die Analysezeiten von mehreren Wochen auf einen bis wenige Tage reduzieren. Sichtbar werden die Mikroplastikteilchen dann mit ultraviolettem Licht unter dem Fluoreszenz-Mikroskop.

Farbstoffe für Mikroemulsionen
Eine Herausforderung für die Forschenden: Die Mikroplastikteilchen in der Analyse mit den Farbstoffen optisch von ihrer organischen Umgebung zu trennen. Denn an den Kunststoffpartikeln bilden sich in Gew?ssern schnell Biofilme und generell enthalten Umweltproben h?ufig viel organisches Material. Um die notwendige optische Trennung zu erreichen, nutzt Gerhardt in den w?ssrigen L?sungen, die er untersucht, die Eigenschaften von besonderen Mizellsystemen, und zwar von sogenannten Mikroemulsionen. Das sind dreidimensionale, zusammengelagerte Aggregate aus Tensidmolekülen, in die er Farbstoffe einbringt. Die Mizellen dienen als Transportmittel, um den Farbstoff direkt zum Plastik zu transportieren und dieses dann einzuf?rben.

?Mit den Mikroemulsionen die wir entwickelt haben, k?nnen wir Mikroplastik mit hoher Selektivit?t einf?rben“, erl?utert der GNF-Experte. Ein h?ufiges Problem beim Einf?rben von Mikroplastik mit anderen Methoden ist, dass h?ufig auch biologische Bestandteile der Probe wie Holz und andere Pflanzenreste eingef?rbt werden. ?Da wir das Mikroplastik nicht nur oberfl?chlich anf?rben, k?nnen alle st?renden Anf?rbungen von biologischem Material wieder abgewaschen werden und nur das Mikroplastik fluoresziert im UV-Licht“, so Gerhardt. Auf diese Weise will das GNF-Team innerhalb kurzer Zeit die Belastung an Mikroplastikpartikeln in einer Probe bestimmen. Die Kunststoffreste, denen die GNF-Wissenschaftler auf der Spur sind, reichen vom Millimeter gro?en Partikel bis in den Mikrometer-Bereich, der winzigste Teilchen von wenigen Tausendstel Millimeter Gr??e erfasst.

?Flocki“ für die Wasserwirtschaft
Im optimalen Fall wird Kunststoff in Gew?ssern gar nicht erst so klein oder aber im Kl?rwerk erfasst. Um im Kl?rwerk kleinste Schmutzpartikel im Mikrometerbereich filtern zu k?nnen, setzt die Wasserwirtschaft so genannte Flockungsmittel ein, welche die Partikel binden, damit diese zun?chst Mikro- und dann Makropartikel bilden. Für deren Dosierung gibt es noch kein industriell etabliertes Verfahren und bekanntlich hilft viel nicht immer viel. Die Gesellschaft zur F?rderung angewandter Informatik (GFaI e.V.), wie die GNF in Berlin-Adlershof ans?ssig, hat deshalb im vom Bundeswirtschaftsministerium gef?rderten Projekt ?Flocki“ zusammen mit einem Industriepartner ein bildbasiertes Messsystem zur optimalen Dosierung für den Einsatz von Flockungsmitteln entwickelt. Es l?sst sich auch für Mikroplastik einsetzen. Aus dem Projekt ist ein Aufnahmesystem hervorgegangen, an dem das Schmutzwasser direkt vorbei transportiert und im Anschluss die Aufnahmen analysiert und die Partikel vermessen werden. ?Von den aufgezeichneten Bildern mit den sichtbar gemachten Partikeln und Flocken k?nnen wir Rückschlüsse auf die n?tige Dosierung ableiten“, erkl?rt GFaI-Experte Martin Pfaff. Neben dem Aufnahmesystem zur Erfassung des Schmutzwassers, spielt der Schwellwertalgorithmus zur Erkennung der Partikel eine zentrale Rolle bei der Auswertung.

Eigene Berechnungen für kleine Bildbereiche
Anders als in der klassischen Digitalfotografie greift der Algorithmus im Projekt ?Flocki“ nicht für das ganze Bild, sondern bezieht sich auf viele kleine Bildbereiche, für die jeweils eigene Berechnungen stattfinden. ?So lassen sich im Kl?rwerk unabh?ngig vom Verschmutzungs- und Flockungsgrad die Agglomerate im Mikrometerbereich zuverl?ssig aufspüren und gleichzeitig die Dosierung der Flockungsmittel optimieren“, erkl?rt Pfaff. Dreh- und Angelpunkt des Systems ist jedoch neben dem Aufnahmesystem die Verwendung geeigneter Messparameter, die sich im Forschungsprojekt als aussagekr?ftig herauskristallisiert haben. Sie beschreiben die Formver?nderungen der Partikel über die gesamte Messung und lassen Rückschlüsse über den jeweils aktuellen Dosiergrad zu. Mit ihrer Hilfe kann somit die Beigabe des Flockungsmittels automatisiert werden.

Seitens der GFaI ist man bereit für eine Kommerzialisierung der Technik. ?Angesichts der n?tigen und voranschreitenden Digitalisierung in der Wasserwirtschaft versprechen wir uns viel von der Technik. Sie kann zu verbesserter Rohstoffeffizienz und zu einem hohen Umweltschutzniveau beim Vermeiden auch des Eintrags von Mikroplastik in Gew?sser beitragen“, erkl?rt GFaI-Abteilungsleiter Frank Püschel.

?Forschende aus Instituten der Zuse-Gemeinschaft nutzen interdisziplin?r ihre Expertise aus Chemie, Informatik und Umweltwissenschaften, um die von Mikroplastik ausgehenden Gefahren für die Umwelt einzud?mmen“, erkl?rt der Gesch?ftsführer der Zuse-Gemeinschaft, Dr. Klaus Jansen.

Quelle:


Zuse-Gemeinschaft

35. Internationale Baumwolltagung Bremen: Baumwollverarbeitungsprozesse (c) ? Bühler AG
05.02.2021

35. Internationale Baumwolltagung Bremen: Baumwollverarbeitungsprozesse

In wenigen Wochen geht die Internationale Baumwolltagung Bremen weltweit an den Start. Die Bremer Baumwollb?rse und das Faserinstitut Bremen als Organisatoren pr?sentieren dieses Mal eine zukunftsgerichtete Tagungsplattform im digitalen Format. Für Professionals aus Wissenschaft und Praxis ist sie von überall auf der Welt besuchbar. Neben den Themen wie Produktion, Nachhaltigkeit im Baumwollsektor, neue, spannende Produkte aus Baumwolle gelten die technischen Vortr?ge als das Herz der Bremer Tagung.

Der technische Fortschritt gewinnt an Dynamik
Die Verfahren der Baumwollverarbeitung werden immer produktiver und intelligenter. Dies verdeutlichen Vortr?ge aus der Textilforschung und dem Textilmaschinenbau zu Fertigungsprozessen. An beiden Konferenztagen findet jeweils eine Sitzung unter der Leitung von Stefan Schmidt, Referent für Wissenschaft und Technik beim Industrieverband Veredlung, Garne, Gewebe und technische Textilien (IVGT), Frankfurt, statt.

Vorgestellt werden unter anderem:

In wenigen Wochen geht die Internationale Baumwolltagung Bremen weltweit an den Start. Die Bremer Baumwollb?rse und das Faserinstitut Bremen als Organisatoren pr?sentieren dieses Mal eine zukunftsgerichtete Tagungsplattform im digitalen Format. Für Professionals aus Wissenschaft und Praxis ist sie von überall auf der Welt besuchbar. Neben den Themen wie Produktion, Nachhaltigkeit im Baumwollsektor, neue, spannende Produkte aus Baumwolle gelten die technischen Vortr?ge als das Herz der Bremer Tagung.

Der technische Fortschritt gewinnt an Dynamik
Die Verfahren der Baumwollverarbeitung werden immer produktiver und intelligenter. Dies verdeutlichen Vortr?ge aus der Textilforschung und dem Textilmaschinenbau zu Fertigungsprozessen. An beiden Konferenztagen findet jeweils eine Sitzung unter der Leitung von Stefan Schmidt, Referent für Wissenschaft und Technik beim Industrieverband Veredlung, Garne, Gewebe und technische Textilien (IVGT), Frankfurt, statt.

Vorgestellt werden unter anderem:

Aus rezyklierten Rohmaterialen werden neuartige Produkte
Stephan Baz ist Bereichsleiter für Stapelfasertechnologien im Bereich Forschung und Entwicklung des Deutschen Instituts für Textil- und Faserforschung (DITF), Denkendorf. ?Wie verh?lt sich recyceltes Rohmaterial beim Verspinnen?“ Diese Frage diskutiert Baz in seinem Vortrag und bezieht hier unter anderem Baumwolle, Polyester und technische Fasern aus Carbon mit ein.*

Verspinnen von Fasern zu Qualit?tsgarnen mit hohem Kurzfaseranteil
‘Spinning with a high short fiber content‘ lautet das Thema eines informativen Vortrages von Harald Schwippl, Leiter der Technologie und Prozessanalytik bei der Maschinenfabrik Rieter AG, Winterthur, Schweiz.*

Verbesserte Kardiertechnologie für mehr Qualit?t und Produktionsleistung
Ralf Müller ist Leiter Forschung und Entwicklung im Bereich Spinnereitechnologie bei der Maschinenfabrik Trützschler GmbH & Co. KG, M?nchengladbach. In seinem Vortrag stellt Müller ein neues Verfahren zur Regulierung eines optimalen Kardierspaltes als Abstand zwischen der Trommel- und der Deckelgarnitur vor.*

Baumwollverunreinigungen vor Verarbeitung minimieren
Oswald Baldischwieler, Product Manager Online-System bei der Uster Technologies AG, Uster, Schweiz, pr?sentiert Ergebnisse von Praxisstudien des Total Contamination Control-Systems (TTC) der letzten fünf Jahre aus 236 Spinnereien in neun ma?geblichen Textilproduktionsl?ndern wie China, Indien, Bangladesch, Pakistan, Türkei oder Vietnam.*

Weniger Haarigkeit bei feinf?digen hochwertigen Ringgarnen
Stuart Gordon ist ein führender Wissenschaftler bei der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) in der Abteilung für Landwirtschaft und Ern?hrung mit Sitz in Waurn Ponds, Victoria, Australien. Die Kontrolle der Haarigkeit von Ringgarnen gilt als wichtiger Forschungsschwerpunkt innerhalb der Ringspinnerei.*

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*Weitere Informationen finden Sie im Anhang

Quelle:

Bremer Baumwollb?rse

Bildrechte: TITK / Steffen Beikirch
Dr.-Ing. Renate Lützkendorf mit ihrem bisherigen Stellvertreter und jetzigen Nachfolger Dr.-Ing. Thomas Reu?mann.
02.02.2021

TITK: Abteilung Textil- und Werkstoff-Forschung unter neuer Leitung

  • Renate Lützkendorf am TITK verabschiedet – Thomas Reu?mann übernimmt

Zum 31. Januar 2021 verlie? Dr.-Ing. Renate Lützkendorf, Leiterin der Abteilung Textil- und Werkstoff-Forschung, das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung Rudolstadt e.V. (TITK). Nach 29 Jahren erfolgreicher T?tigkeit ging die 65-J?hrige in den Ruhestand. Ihr bisheriger Stellvertreter Dr.-Ing. Thomas Reu?mann übernimmt die Funktion – und damit ein 30-k?pfiges Team aus Wissenschaftlern, Technikern und Laboranten.

  • Renate Lützkendorf am TITK verabschiedet – Thomas Reu?mann übernimmt

Zum 31. Januar 2021 verlie? Dr.-Ing. Renate Lützkendorf, Leiterin der Abteilung Textil- und Werkstoff-Forschung, das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung Rudolstadt e.V. (TITK). Nach 29 Jahren erfolgreicher T?tigkeit ging die 65-J?hrige in den Ruhestand. Ihr bisheriger Stellvertreter Dr.-Ing. Thomas Reu?mann übernimmt die Funktion – und damit ein 30-k?pfiges Team aus Wissenschaftlern, Technikern und Laboranten.

Renate Lützkendorf hatte 1992 am TITK als wissenschaftliche Mitarbeiterin begonnen. 2001 übernahm sie den Bereich Textil- und Werkstoff-Forschung. Seitdem war Thomas Reu?mann (55) bereits ihr Stellvertreter. Standen in diesem traditionsreichen Forschungsfeld zun?chst noch L?sungen für die Bekleidungsindustrie im Mittelpunkt, so verlagerte sich der Fokus immer mehr auf technischen Anwendungen von textilen Halbzeugen, textilen Laminaten, faserverst?rktem Gummi/Elastomeren und Faserverbundwerkstoffen. Ein wichtiges Feld ist heute die Material- und Prozessentwicklung für die Automobilindustrie, insbesondere faserverst?rkte Kunststoffe mit hohem Leichtbaupotenzial bei gleichzeitig besonders nachhaltigem Materialeinsatz.

Thomas Reu?mann war nach einem Maschinenbau-Studium in der Fachrichtung Kunststofftechnik ab 1992 zun?chst in der TITK-Tochter OMPG als wissenschaftlicher Mitarbeiter t?tig. 1996 wechselte er dann ans TITK in die Abteilung Textil- und Werkstoff-Forschung. Kurz darauf promovierte er zum Thema ?Entwicklung eines Verfahrens zur Herstellung von Langfasergranulat mit Naturfaserverst?rkung“.

Die erfolgreiche Arbeit der Abteilung m?chte er als Leiter kontinuierlich fortführen. Seine Vorg?ngerin Renate Lützkendorf ist noch in einige Vorhaben involviert. So betreut sie für das TITK weiter das mit der GFE Schmalkalden begonnene Projekt ProHyMaTh (?Prozesstechnologien für Hybride Materialien im Thüringer Wald“).

28.01.2021

Handelsverb?nde fordern Nachbesserung bei überbrückungshilfe III

In der letzten Woche ver?ffentlichten Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium ein sog. Term Sheet zur ersten Erl?uterung der überbrückungshilfe III. Was seitens der Politik als gro?e Hilfe für den Modehandel angekündigt wurde, werfe jedoch viele Fragen auf und helfe in dieser Form gro?en Teilen des Textil-, Schuh- und Lederwarenfachhandels gar nicht oder kaum, so die Verb?nde. Beispiele:

In der letzten Woche ver?ffentlichten Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium ein sog. Term Sheet zur ersten Erl?uterung der überbrückungshilfe III. Was seitens der Politik als gro?e Hilfe für den Modehandel angekündigt wurde, werfe jedoch viele Fragen auf und helfe in dieser Form gro?en Teilen des Textil-, Schuh- und Lederwarenfachhandels gar nicht oder kaum, so die Verb?nde. Beispiele:

  • Laut Term Sheet berechnet sich die Warenabschreibung aus der ?Differenz der kumulierten Einkaufspreise und der kumulierten Abgabepreise für die gesamte betrachtete Ware“, und zwar ohne Einkaufs- und Verkaufsaufwand. Dies ist unklar (z.B. Stichtag der Bewertung) und führt ggf. zu einem unn?tig hohen Aufwand und zu Verz?gerungen. Im schlechtesten Fall gibt es nur eine Erstattung, wenn der erzielte Preis unter dem Einkaufspreis liegt.
    ?
  • Die Warenabschreibung ist zudem nur Unternehmen erlaubt, die in 2020 einen Verlust ausweisen. Die allermeisten Einzelkaufleute und Personengesellschaften sind damit au?en vor. Gro?unternehmen über 750 Mio. Euro Jahresumsatz sind von der überbrückungshilfe III sogar komplett ausgeschlossen.

Der HDE Handelsverband Deutschland setzt sich daher in enger Abstimmung mit den Landesverb?nden des Einzelhandels sowie mit BTE, BDSE und BLE mit gro?em Engagement für Nachbesserungen bei der überbrückungshilfe ein. Unbedingt notwendig sind u.a. eine Klarstellung der Warenbewertung - z.B. vollst?ndiger Ansatz der branchenüblichen Berechnung der Teilwertabschl?ge - und der Wegfall der Diskriminierung von Einzelkaufleuten, Personengesellschaften sowie Gro?betrieben und verbundenen Unternehmen. Zwingend ist auch das Anheben bzw. Streichen des maximalen monatlichen Zuschussbetrages; au?erdem eine taggenaue Betrachtung von Schlie?ungs- und Entsch?digungszeitraum. Unsinnig ist zudem die Umsatz-Staffelung bei der Fixkostenentsch?digung und der Ausschluss von Unternehmen, die 2019 – aus welchen Gründen auch immer – einen Verlust ausgewiesen haben. Zudem sollte hierbei der Anteil der nicht über KUG abgedeckten Personalkosten nicht auf 20 Prozent begrenzt werden.

Hinweis: BTE, BDSE und BLE appellieren noch einmal an alle Textil-, Schuh- und Lederwarenh?ndler und vor allem deren Mitarbeiter*innen, sich an der in der letzten Woche gestarteten Aktion ?Rettet meinen Arbeitsplatz“ zu beteiligen und dort vor allem die Petition zu unterzeichnen. Die Namen der Unterzeichner werden bewusst nicht auf der Website genannt, sondern ausschlie?lich an die zust?ndigen Ministerien übermittelt. Weitere Informationen unter www.rettet-meinen-arbeitsplatz.de.

Weitere Informationen:
Coronavirus
Quelle:

BTE/BLE/BDSE/VDB

Bildmaterial: Hochschule Niederrhein
26.01.2021

Center Textillogistik von Fraunhofer IML und Hochschule Niederrhein evaluiert

Die Bedeutung der Logistik für die Textilbranche hat unter den Pandemiebedingungen zugenommen. Durch Online-Handel, schnelle Saisonwechsel oder den Zwang zur Lagerhaltung sind die Herausforderungen für die Unternehmen gewachsen. Seit zwei Jahren forschen im Center Textillogistik das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und die Hochschule Niederrhein unter dem Motto ?Logistik für Textilien – Textilien für die Logistik“. Nun wurde die Kooperation erfolgreich evaluiert.

?Wir freuen uns darüber, dass wir unsere gemeinsame Arbeit fortsetzen k?nnen“, sagt Professor Dr. Markus Muschkiet, der an der Hochschule Niederrhein und dem Fraunhofer IML das Center Textillogistik leitet. Um die Betriebe wissenschaftlich zu unterstützen, gründete das Fraunhofer IML 2018 gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein das Center Textillogistik (CTL). Die logistischen Kompetenzen des Fraunhofer IML werden darin bereichsübergreifend mit dem textilen Know-how des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein gebündelt.

Die Bedeutung der Logistik für die Textilbranche hat unter den Pandemiebedingungen zugenommen. Durch Online-Handel, schnelle Saisonwechsel oder den Zwang zur Lagerhaltung sind die Herausforderungen für die Unternehmen gewachsen. Seit zwei Jahren forschen im Center Textillogistik das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und die Hochschule Niederrhein unter dem Motto ?Logistik für Textilien – Textilien für die Logistik“. Nun wurde die Kooperation erfolgreich evaluiert.

?Wir freuen uns darüber, dass wir unsere gemeinsame Arbeit fortsetzen k?nnen“, sagt Professor Dr. Markus Muschkiet, der an der Hochschule Niederrhein und dem Fraunhofer IML das Center Textillogistik leitet. Um die Betriebe wissenschaftlich zu unterstützen, gründete das Fraunhofer IML 2018 gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein das Center Textillogistik (CTL). Die logistischen Kompetenzen des Fraunhofer IML werden darin bereichsübergreifend mit dem textilen Know-how des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein gebündelt.

In interdisziplin?ren Projekten arbeiten das Dortmunder Team aus den Bereichen Intralogistik, Verkehrslogistik sowie Umwelt- und Ressourcenlogistik eng mit dem Team in M?nchengladbach zusammen, um Unternehmen unterschiedlicher Branchen zu unterstützen.
In den vergangenen zwei Jahren wurden die Arbeitsgruppen in Dortmund und M?nchengladbach auf- und ausgebaut. Der Aufbau der Gruppen erfolgte im Rahmen des Fraunhofer-Kooperationsprogramms mit Fachhochschulen. Für die Etablierung der Dortmunder Arbeitsgruppe stellte die Fraunhofer-Gesellschaft finanzielle Mittel in H?he von einer Million Euro für einen Zeitraum von vier Jahren bereit. Die Hochschule Niederrhein brachte mit Unterstützung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen die Professur Textillogistik mit Prof. Markus Muschkiet ein.

Die Forscher besch?ftigten sich unter anderem mit der Optimierung intralogistischer Prozesse am Standort eines Herstellers für Heimtextilien. Au?erdem führten sie eine Sortieranalyse durch, bei der Alttextilien untersucht wurden, die in Recyclingh?fen anfielen. Es wurden Erkenntnisse zu den Textilfasermaterialgruppen, deren Massenanteile und weitere Aspekte ermittelt. Diese Daten bilden eine erste Grundlage für geschlossene und nachhaltige textile Materialstr?me der Zukunft, die textile Circular Economy.

Auf Grundlage von Projekten wie diesen wurde das Center Textillogistik im Jahr 2020 erfolgreich evaluiert. Die Evaluatoren lobten, dass die im Fraunhofer-Kooperationsprogramm festgelegten Erfolgskriterien in besonderer Weise erfüllt wurden. Eine kooperative Leitungsstruktur sowie die thematische Ausrichtung der Gruppe in die strategische Entwicklungsplanung beider Partnerinstitutionen wurde erreicht.

Ziel für die kommenden Jahre ist die Verstetigung der Gruppe innerhalb des Fraunhofer-Modells, ein kontinuierlicher Personalausbau und die Erweiterung von Lehr- und Forschungsangeboten. Neben den bisherigen Leitthemen wurden durch die Pandemie weitere Ver?nderungen im Markt angesto?en. Diese reichen von der Reaktivierung der lokalen Textilproduktion bis zu den Umw?lzungen im station?ren Handel und dem Wachstum des E-Commerce.

Weitere Informationen:
Center Textillogistik Fraunhofer IML
Quelle:

Hochschule Niederrhein

22.01.2021

Maschenindustrie: ?Lockdown hinterl?sst verbrannte Erde“

  • Verband kritisiert ?ruin?se Verl?ngerung ohne Ausstiegsperspektive“

?Die fortgesetzte Schlie?ung des Einzelhandels treibt unsere Branche in die Katastrophe“, so Martina Bandte, Pr?sidentin des Gesamtverbandes der deutschen Maschenindustrie. ?Wir brauchen endlich ein fokussiertes Konzept statt Restriktionen mit der Gie?kanne.“ Staatliche Hilfspakete wie die überbrückungshilfe III seien dringend anzupassen, damit die vom Lockdown gebeutelte Branche überhaupt davon profitieren k?nne.? ?

  • Verband kritisiert ?ruin?se Verl?ngerung ohne Ausstiegsperspektive“

?Die fortgesetzte Schlie?ung des Einzelhandels treibt unsere Branche in die Katastrophe“, so Martina Bandte, Pr?sidentin des Gesamtverbandes der deutschen Maschenindustrie. ?Wir brauchen endlich ein fokussiertes Konzept statt Restriktionen mit der Gie?kanne.“ Staatliche Hilfspakete wie die überbrückungshilfe III seien dringend anzupassen, damit die vom Lockdown gebeutelte Branche überhaupt davon profitieren k?nne.? ?

Die Hersteller von Textilien und Bekleidung bef?nden sich in gr??ter Bedr?ngnis. ?Die Schlie?ungspolitik bringt viele an sich gesunde Unternehmen an den Rand der Existenz. Die mittelst?ndischen Betriebe der Branche haben kaum eine Chance, an die überbrückungshilfe III heranzukommen“, kritisiert Bandte. ?Unsere Branche muss die Ware und auch unseren Umsatz im Einzelhandel oft bis zu einem Jahr und l?nger vorfinanzieren. Bis zum Abverkauf im Laden sehen wir h?ufig keinen Cent. Daher trifft uns der Wertverlust durch den Lockdown mindestens genauso wie den Einzelhandel. Es kann nicht sein, dass Fast Fashion-H?ndler Hilfe vom Staat für ihre Abschriften erhalten, nicht aber familiengeführte Traditionsmarken, die in Deutschland und Europa produzieren.“

Neben der Kritik an diskriminierenden Finanzhilfen und bürokratischen Hürden machte Bandte ihre Emp?rung über die fortgesetzte Konzeptlosigkeit bei der Pandemiebek?mpfung deutlich: ?Schon jetzt steht fest, dass viele H?ndler ihre Türen nie wieder ?ffnen werden. Jeder weitere Tag im Lockdown vernichtet Existenzen und Arbeitspl?tze. Am Ende steht ein wirtschaftlicher Scherbenhaufen.“

Industrie und Handel müssten jetzt durch ein umsichtiges Konzept der Wieder?ffnung ermutigt werden, fordert Bandte. Es gebe inzwischen erprobte M?glichkeiten und Erfahrungswerte, um Risikogruppen, insbesondere alte Menschen, konsequent zu schützen. ?Damit unsere Branche wieder Wachstum schaffen kann, brauchen wir Steuererleichterungen für mehrere Jahre, kein weiteres Anwachsen der Schuldenberge, die zu Lasten des Mittelstands und s?mtlicher Steuerbürger aufgetürmt werden. Wir brauchen mehr Weitsicht und Courage. Ma?nahmen ohne klares Ziel, aber mit offensichtlichen Sch?den, k?nnen nicht die L?sung sein.“

Quelle:

Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie – GESAMTMASCHE e. V.

21.01.2021

Toray Industries, Inc: Textil inspiriert von japanischem Papier

Ein neu entwickeltes Gewebe des Materialtechnologiekonzerns Toray verbindet Haptik und Struktur von handgesch?pftem japanischem Papier mit moderner Funktionalit?t.

Mit Camifu pr?sentiert Toray Industries, Inc. ein neuartiges Polyester-Filamentgewebe inspiriert von der Optik und Haptik japanischen Papiers. Das Material basiert auf dem patentierten Mehrkomponenten-Spinnverfahren NANODESIGN, das es Toray erlaubt, unterschiedliche Polymere innerhalb einer Faser pr?zise anzuordnen und zu formen. Die resultierende Struktur mit ihren feinen Unebenheiten ist der von handgesch?pftem Papier nachempfunden, weist jedoch zugleich die Weichheit und den Komfort synthetischer Fasern auf.

Mithilfe des NANODESIGN-Verfahrens entwickelte Toray eine Faser mit einer flachen, C-f?rmigen Querschnittstruktur, die drei unterschiedliche Polymere miteinander verbindet. In der Fasermitte befindet sich ein l?sliches Polymer, rechts und links davon sind Polymere mit unterschiedlichen W?rmeschrumpfungseigenschaften angeordnet. Eines der Polymere wurde dabei aus recycelten Folienresten hergestellt, um die Nachhaltigkeit von Camifu zu erh?hen.

Ein neu entwickeltes Gewebe des Materialtechnologiekonzerns Toray verbindet Haptik und Struktur von handgesch?pftem japanischem Papier mit moderner Funktionalit?t.

Mit Camifu pr?sentiert Toray Industries, Inc. ein neuartiges Polyester-Filamentgewebe inspiriert von der Optik und Haptik japanischen Papiers. Das Material basiert auf dem patentierten Mehrkomponenten-Spinnverfahren NANODESIGN, das es Toray erlaubt, unterschiedliche Polymere innerhalb einer Faser pr?zise anzuordnen und zu formen. Die resultierende Struktur mit ihren feinen Unebenheiten ist der von handgesch?pftem Papier nachempfunden, weist jedoch zugleich die Weichheit und den Komfort synthetischer Fasern auf.

Mithilfe des NANODESIGN-Verfahrens entwickelte Toray eine Faser mit einer flachen, C-f?rmigen Querschnittstruktur, die drei unterschiedliche Polymere miteinander verbindet. In der Fasermitte befindet sich ein l?sliches Polymer, rechts und links davon sind Polymere mit unterschiedlichen W?rmeschrumpfungseigenschaften angeordnet. Eines der Polymere wurde dabei aus recycelten Folienresten hergestellt, um die Nachhaltigkeit von Camifu zu erh?hen.

Werden diese angrenzenden Polymere w?rmebehandelt, verbiegen sie sich entsprechend ihrer jeweiligen W?rmeeigenschaften entlang der Faser. In Verbindung mit der flachen Querschrittstruktur erzeugt dies eine einzigartige Verdrehung und Ausdehnung.
So entstehen Faserbündel mit unregelm??igen Hohlr?umen, die für die charakteristische Unebenheit des Materials sorgen.

Der hohe Anteil an Hohlr?umen verleiht dem Gewebe eine leichte und zugleich robuste Haptik, die der von japanischem Papier entspricht. Auch optisch folgt Camifu diesem Vorbild: Die Fasern enthalten unterschiedlich eingef?rbte oder einf?rbbare Polymere, die sich nicht aneinander ausrichten.

Camifu eignet sich damit für Anwendungen in der Herren- und Damenoberbekleidung, darunter Hemden, Blusen, geschnittene und gen?hte Kleidungsstücke. Das Unternehmen plant, Camifu ab Frühjahr/Sommer 2022 auf den Markt zu bringen

Quelle:

Storymaker GmbH

20.01.2021

BTE, BDSE und BLE starten Kampagne ?Rettet meinen Arbeitsplatz“

Die Handelsverb?nde Textil (BTE), Schuhe (BDSE) und Lederwaren (BLE) starten zusammen mit dem BTE-KompetenzPartner Hutter+Unger die Kampagne ?Rettet meinen Arbeitsplatz“. Ziel sei es, die politischen Entscheidungstr?ger in der Bundesregierung davon zu überzeugen, schnellstens wirksame Hilfen für den station?ren Textil-, Schuh- und Lederwarenfachhandel zu verabschieden und damit Hunderttausende Arbeitspl?tze zu retten. Schlie?lich stünden in den drei Branchen aktuell 33.000 Unternehmen mit fast 80.000 L?den und fast einer halben Million Besch?ftigten mit dem Rücken zur Wand, so die Verb?nde.

Im Fokus der am 20. Januar gestarteten Kampagne ist der drohende Verlust von Arbeitspl?tzen. Zehntausende Gesch?ftsinhaber*innen und vor allem Hunderttausende Mitarbeiter*innen h?tten aktuell Angst, ihre unternehmerische Existenz oder ihren Arbeitsplatz ohne eigenes Verschulden zu verlieren. BTE, BDSE und BLE rufen alle betroffenen Gesch?ftsinhaber*innen und Mitarbeiter*innen auf, ihre berechtigten Forderungen auf folgenden Wegen zu kommunizieren:

Die Handelsverb?nde Textil (BTE), Schuhe (BDSE) und Lederwaren (BLE) starten zusammen mit dem BTE-KompetenzPartner Hutter+Unger die Kampagne ?Rettet meinen Arbeitsplatz“. Ziel sei es, die politischen Entscheidungstr?ger in der Bundesregierung davon zu überzeugen, schnellstens wirksame Hilfen für den station?ren Textil-, Schuh- und Lederwarenfachhandel zu verabschieden und damit Hunderttausende Arbeitspl?tze zu retten. Schlie?lich stünden in den drei Branchen aktuell 33.000 Unternehmen mit fast 80.000 L?den und fast einer halben Million Besch?ftigten mit dem Rücken zur Wand, so die Verb?nde.

Im Fokus der am 20. Januar gestarteten Kampagne ist der drohende Verlust von Arbeitspl?tzen. Zehntausende Gesch?ftsinhaber*innen und vor allem Hunderttausende Mitarbeiter*innen h?tten aktuell Angst, ihre unternehmerische Existenz oder ihren Arbeitsplatz ohne eigenes Verschulden zu verlieren. BTE, BDSE und BLE rufen alle betroffenen Gesch?ftsinhaber*innen und Mitarbeiter*innen auf, ihre berechtigten Forderungen auf folgenden Wegen zu kommunizieren:

  • in Form von pers?nlichen Briefen der Inhaber und vor allem der Mitarbeiter an die Bundesregierung, speziell an das Bundesfinanz-, Bundesarbeits- und Bundeswirtschaftsministerium,
  • über eine Online-Petition, an der sich alle Chefs und Mitarbeiter*innen im Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel beteiligen sollen und
  • mit Hilfe von zwei emotionalen Plakatmotiven, die im Schaufenster oder auch für Posts in den Social-Media-Kan?len genutzt werden k?nnen.

BTE, BDSE und BLE haben dazu die Kampagnen-Website www.rettet-meinen-Arbeitsplatz.de mit Plakatvorlagen, Musterbriefe und der Online-Petition erstellt. Die Website enth?lt zudem eine Auflistung von 44 pers?nlichen, ?konomischen und wettbewerbsrechtlichen Gründen, warum die Politik jetzt schnellstens wirksame Hilfen für den station?ren Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel freigeben muss.

BTE, BDSE und BLE appellieren an alle Unternehmer aus dem Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel, sich an der Kampagne zu beteiligen und ihre Mitarbeiter*innen zum Mitmachen zu ermutigen und entsprechend zu unterstützen. Die drei Handelsverb?nde werden vor allem die Petition dazu nutzen, speziell die Verantwortlichen in der Bundesregierung zur Rettung der Unternehmen und Arbeitspl?tze aufzufordern. Motto: Zusammen sind wir viele!

Quelle:

BTE, BDSE und BLE

Delicatelove Herbst/Winter 2021/2022 Kollektion (c) Beate Hansen/Delicatelove
14.01.2021

Delicatelove Herbst/Winter 2021/2022 Kollektion

Mit grafischen Prints und einem aufregenden Materialmix pr?sentiert das Düsseldorfer Fashionbrand Delicatelove im Herbst/Winter 2021/2022 gekonnte Stilbrüche, freches Print-Clashing und feinste Materialien. Das Label vereint Gegens?tze und erschafft spannende Looks mit femininer Note. Die Kollektion ist auf drei komplement?ren Farbwelten aufgebaut, jeweils inspiriert von dem berauschenden Feeling ferner Orte: warm-schmeichelnde Gewürzt?ne des Orients treffen auf frische Blau- und Grünnuancen, die an den wolkenlosen Himmel und die saftig bewachsenen Hügel Capris erinnern. Zeitlose Kollektionsstücke in klassischem Schwarz und sanften Honignuancen runden die Designs ab und zeigen eindrucksvoll, dass Delicatelove auch leise laut sein kann. Für die Extraportion Frauenpower sorgen taillierte Kleider, glamour?s schwingende Plissee-R?cke und kuschelige Oversize-Cardigans mit detailverliebten Perlenkn?pfen.

Mit grafischen Prints und einem aufregenden Materialmix pr?sentiert das Düsseldorfer Fashionbrand Delicatelove im Herbst/Winter 2021/2022 gekonnte Stilbrüche, freches Print-Clashing und feinste Materialien. Das Label vereint Gegens?tze und erschafft spannende Looks mit femininer Note. Die Kollektion ist auf drei komplement?ren Farbwelten aufgebaut, jeweils inspiriert von dem berauschenden Feeling ferner Orte: warm-schmeichelnde Gewürzt?ne des Orients treffen auf frische Blau- und Grünnuancen, die an den wolkenlosen Himmel und die saftig bewachsenen Hügel Capris erinnern. Zeitlose Kollektionsstücke in klassischem Schwarz und sanften Honignuancen runden die Designs ab und zeigen eindrucksvoll, dass Delicatelove auch leise laut sein kann. Für die Extraportion Frauenpower sorgen taillierte Kleider, glamour?s schwingende Plissee-R?cke und kuschelige Oversize-Cardigans mit detailverliebten Perlenkn?pfen.

Quelle:

PR + Presseagentur textschwester

Borealis und TOMRA er?ffnen Pilotanalage für Kunststoff-Rezyklat (c) Borealis/TOMRA
14.01.2021

Borealis und TOMRA er?ffnen Pilotanalage für Kunststoff-Rezyklat

  • Erstmals in Deutschland trennt Pilotanlage Post-Consumer-Kunststoffabf?lle und liefert marktreife Polymermaterialien
  • Markeneigentümer und Weiterverarbeiter erhalten Zugang zu den Produkten, um Qualit?t und Markteignung zu prüfen
  • EverMinds? im Einsatz: Plattform für ?Open Innovation“ bündelt essenzielles Fachwissen, um die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben

Borealis und TOMRA haben heute die Inbetriebnahme ihrer hochmodernen Pilotanlage für mechanisches Recycling in Lahnstein, Deutschland, bekanntgegeben. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer Partnerschaft von Unternehmen aus den Bereichen Chemie und Technologie und soll unübertroffene Resultate liefern.

  • Erstmals in Deutschland trennt Pilotanlage Post-Consumer-Kunststoffabf?lle und liefert marktreife Polymermaterialien
  • Markeneigentümer und Weiterverarbeiter erhalten Zugang zu den Produkten, um Qualit?t und Markteignung zu prüfen
  • EverMinds? im Einsatz: Plattform für ?Open Innovation“ bündelt essenzielles Fachwissen, um die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben

Borealis und TOMRA haben heute die Inbetriebnahme ihrer hochmodernen Pilotanlage für mechanisches Recycling in Lahnstein, Deutschland, bekanntgegeben. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer Partnerschaft von Unternehmen aus den Bereichen Chemie und Technologie und soll unübertroffene Resultate liefern.

Die hochmoderne Anlage kann sowohl Folien als auch feste Kunststoff-Haushaltsabf?lle recyceln. Und im Gegensatz zu vielen anderen Recyclinganlagen liefert sie fortschrittliche Materiall?sungen, die für anspruchsvollste Kunststoffanwendungen in zahlreichen Bereichen, wie zum Beispiel für Konsumgüter oder für Automobilanwendungen ben?tigt werden. Mit ihrem hohen Reinheitsgrad, dem geringen Geruch, einer hohen Produktbest?ndigkeit und den leichten Farbabweichungen werden die Borcycle? M Recycling-Polyolefine den Qualit?tskriterien der Kunden entlang der gesamten Wertsch?pfungskette mehr als gerecht.

Der Zweck dieser Demo-Anlage besteht darin, Produkte für Markeneigentümer und Weiterverarbeiter herzustellen und deren Eignung für die anspruchsvollen Anwendungen zu prüfen und nachzuweisen. Die erfolgreiche technische Umsetzung wird die Basis für eine fortschrittliche Recyclinganlage im kommerziellen Ma?stab bilden.

?Diese Anlage ist nur der Anfang dessen, was m?glich ist, wenn die Hauptakteure der Wertsch?pfungskette zusammenkommen, um einen wirklich nachhaltigen, signifikanten Einfluss auf dem Markt zu erzielen“, erkl?rt Volker Rehrmann, Executive Vice President und Head of Circular Economy bei TOMRA. ?Nachdem wir gerade die neue Abteilung für Kreislaufwirtschaft ins Leben gerufen haben, ist klar, welch gro?e Rolle die Abfallwirtschaft und Schlüsselprojekte wie dieses auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft spielen. Wir sind stolz darauf, die Initiative ergriffen zu haben. Die Anlage geh?rt zu den fortschrittlichsten mechanischen Recyclinganlagen für Post-Consumer-Polymerabf?lle. Sie ist und wird eine wichtige Voraussetzung dafür sein, dass wir den Umstieg auf eine Kreislaufwirtschaft in den kommenden Jahren weiter beschleunigen k?nnen, und wir freuen uns, ein Teil dieses Pionierprojekts zu sein.“

Die Anlage wird von Borealis, TOMRA und Zimmerman gemeinsam betrieben. Borealis ist für den wirtschaftlichen Erfolg der Anlage verantwortlich und bringt seine Fachkenntnisse und sein umfangreiches Wissen in den Bereichen Innovation, Recycling und Compounding ein. TOMRA, ein Anbieter technologieorientierter L?sungen, steuert sein fundiertes Fachwissen und umfassende Prozess- und Marktkenntnisse bei, die wiederum durch fortschrittliche Sammel- und Sortiersysteme zur Kreislaufwirtschaft beitragen. Zimmerman ist ein Abfallentsorgungsunternehmen mit Erfahrung im Bereich der Trennung verschiedener Abfallarten, einschlie?lich Kunststoffen, und zeichnet für den erfolgreichen Anlagenbetrieb und die Produktqualit?t verantwortlich.

?Bei P&G stellen wir Verpackungen für das ?n?chste Leben‘ her, um eine robustere Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Wir müssen das Angebot an hochwertigem, recyceltem Kunststoff erh?hen, damit die Industrie diese Vision verwirklichen kann“, erkl?rt Gian De Belder, Procter & Gamble (P&G) Technical Director, R&D Packaging Sustainability. ?Der innovative neue Ansatz, den Borealis verfolgt, hat Potential, sowohl die Qualit?t als auch die für unsere Marken verfügbare Menge an PCR ma?geblich zu steigern und uns dabei zu helfen, unser Ziel für 2030 zu erreichen, n?mlich die Menge an eingesetzter Neuware für Verpackungen um 50% oder 300 Kilotonnen pro Jahr zu senken. Die ersten Produkttests waren wirklich vielversprechend!“

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Quelle:

ikp

12.01.2021

Kelheim Fibres weltweit erster Viskosefaserhersteller mit validierten EMASUmweltmanagementsystem

  • Die niederbayerische Kelheim Fibres GmbH hat als erster Viskosefaserhersteller weltweit das EMASZertifikat erhalten.

?Unsere Fasern haben den Anspruch, eine umweltfreundliche und leistungsstarke Alternative zu synthetischen Materialien zu bieten.“, sagt Craig Barker, CEO von Kelheim Fibres. ?Da reicht es nicht, dass sie aus einem nachwachsenden Rohstoff bestehen und vollst?ndig biologisch abbaubar sind. Auch bei der Produktion - und allem, was dazu geh?rt - muss sich dieser Umweltgedanke fortsetzen, wenn wir glaubwürdig sein wollen. EMAS ist ein Beleg dafür, dass wir es ernst meinen.“

EMAS steht für ?Eco Management and Audit Scheme“ und ist ein von der Europ?ischen Union entwickeltes standardisiertes System der Umweltmanagementzertifizierung. EMAS beinhaltet die weltweit gültige EN ISO 14001 und geht sogar darüber hinaus, indem es mehr Transparenz und kontinuierliche Verbesserung fordert: Zertifizierte Unternehmen berichten j?hrlich in einer EMASUmwelterkl?rung über ihre selbst gesteckten Umweltziele und deren Umsetzung.

  • Die niederbayerische Kelheim Fibres GmbH hat als erster Viskosefaserhersteller weltweit das EMASZertifikat erhalten.

?Unsere Fasern haben den Anspruch, eine umweltfreundliche und leistungsstarke Alternative zu synthetischen Materialien zu bieten.“, sagt Craig Barker, CEO von Kelheim Fibres. ?Da reicht es nicht, dass sie aus einem nachwachsenden Rohstoff bestehen und vollst?ndig biologisch abbaubar sind. Auch bei der Produktion - und allem, was dazu geh?rt - muss sich dieser Umweltgedanke fortsetzen, wenn wir glaubwürdig sein wollen. EMAS ist ein Beleg dafür, dass wir es ernst meinen.“

EMAS steht für ?Eco Management and Audit Scheme“ und ist ein von der Europ?ischen Union entwickeltes standardisiertes System der Umweltmanagementzertifizierung. EMAS beinhaltet die weltweit gültige EN ISO 14001 und geht sogar darüber hinaus, indem es mehr Transparenz und kontinuierliche Verbesserung fordert: Zertifizierte Unternehmen berichten j?hrlich in einer EMASUmwelterkl?rung über ihre selbst gesteckten Umweltziele und deren Umsetzung.

Bei der der Zertifizierung vorausgehenden überprüfung durch den unabh?ngigen Umweltgutachter wurden alle Abteilungen des Unternehmens auf Herz und Nieren geprüft, von der eigentlichen Produktion über die Umweltanlagen bis hin zur Kantine. Dabei wurden keinerlei Abweichungen festgestellt und Kelheim Fibres konnte nicht zuletzt durch die Kompetenz und das hohe Verantwortungsbewusstsein seiner Mitarbeiter beeindrucken. Im Gegensatz zum EU-Ecolabel und ?hnlichen Siegeln werden durch EMAS nicht einzelne Produkte oder Dienstleistungen zertifiziert, sondern die Gesamtheit der Umweltleistungen eines Unternehmens. Das dient einerseits dem reinen Umwelt- und Klimaschutz, gleichzeitig aber auch der Verbesserung der betrieblichen ?ko-Effizienz.

Craig Barker: ?Ein effizientes Umweltmanagementsystem ist ein Garant dafür, dass ?konomie und ?kologie Hand in Hand gehen – das ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für uns.“

Quelle:

Kelheim Fibres GmbH

Aline Müller-Schade (c) Supreme Group
Aline Müller-Schade
07.01.2021

Fashion Net Düsseldorf: Aline Müller-Schade und Luca Bazzanella sind neue Vorstandsmitglieder

Das Jahr 2021 beginnt für den Verein Fashion Net mit einer teilweisen Neubesetzung des Vorstandes. Nachdem sich das ehemalige Vorstandsmitglied Dirk Büscher, Managing Director Sales & Logistics bei Marc Cain, zum Ende letzten Jahres auf eigenen Wunsch hin aus dem Vorstand des Düsseldorfer Vereins zurückzog, wurden Aline Müller Schade und Luca Bazzanella einstimmig im Rahmen der Mitgliederversammlung zu neuen Vorstandsmitgliedern gew?hlt.

Aktuell setzt sich der Vorstand somit zusammen aus: Klaus Brinkmann, Gesch?ftsführender Gesellschafter bugatti Holding als 1. Vorsitzender des Fashion Net Vorstandes, Angelika Firnrohr, Gesch?ftsführerin des Fashion Net, Uwe Kerkmann, Standortleiter des EUREF Campus in Düsseldorf, Aline Müller-Schade, Gesch?ftsführerin der Munichfashion.Company GmbH sowie Luca Bazzanella, Head of Sales und Brand Manager der Thomas Rath Fashion Group.*

Das Jahr 2021 beginnt für den Verein Fashion Net mit einer teilweisen Neubesetzung des Vorstandes. Nachdem sich das ehemalige Vorstandsmitglied Dirk Büscher, Managing Director Sales & Logistics bei Marc Cain, zum Ende letzten Jahres auf eigenen Wunsch hin aus dem Vorstand des Düsseldorfer Vereins zurückzog, wurden Aline Müller Schade und Luca Bazzanella einstimmig im Rahmen der Mitgliederversammlung zu neuen Vorstandsmitgliedern gew?hlt.

Aktuell setzt sich der Vorstand somit zusammen aus: Klaus Brinkmann, Gesch?ftsführender Gesellschafter bugatti Holding als 1. Vorsitzender des Fashion Net Vorstandes, Angelika Firnrohr, Gesch?ftsführerin des Fashion Net, Uwe Kerkmann, Standortleiter des EUREF Campus in Düsseldorf, Aline Müller-Schade, Gesch?ftsführerin der Munichfashion.Company GmbH sowie Luca Bazzanella, Head of Sales und Brand Manager der Thomas Rath Fashion Group.*

Aline Müller-Schade startete 2003 mit einem Unternehmen für Personalmanagement und -leasing in die Selbstst?ndigkeit. Erste Berührungspunkte hatte sie, als sie für die Munich Fashion Fair das Personalmanagement bernahm. Einer der Gesch?ftsführer des Vorg?ngers der munichfashion.company, Moritz von Bülow, wurde ihr Mentor und sie übernahm 2007 das Unternehmen. Seitdem ist Müller-Schade die ?Treiberin“ und kreativer Kopf. Seit 2020 ist sie neben Corina Klippel Gesch?ftsführerin der Supreme Group und bietet j?hrlich über 4.000 Brands die M?glichkeit, ihre Kollektionen zu pr?sentieren und geh?rt mit acht Ordermessen zu den gr??ten und beliebtesten Mode-Fachmessen-Veranstaltern Deutschlands.

Seit 2014 ist Luca Bazzanella festes Mitglied im Team der Thomas Rath Group – heute leitet der 26-J?hrige als Head of Sales und Brand Manager den Verkauf und ist verantwortlich für das Lizenzgesch?ft der Marke. Im Rahmen des Showkonzeptes ?Platform Fashion“ inszenierte der Fashion-Liebhaber die Thomas Rath Semi Couture Kollektionen stets nach der Devise des Designers selbst: ?classic with a twist“. Im Dezember 2020 er?ffnete Bazzanella au?erdem einen Fashion und Lifestyle Concept Store in der Düsseldorfer Innenstadt.

*Weitere Informationen finden Sie im Anhang.

Quelle:

PR + Presseagentur textschwester

06.01.2021

BTE: Politik l?sst station?ren Fashionhandel und Innenst?dte langsam sterben

  • Riesige Verluste und gigantische Lawine unverkaufter Ware durch verl?ngerten Lockdown

Der beschlossene Lockdown bis mindestens Ende Januar wird zahlreiche Modegesch?fte, Schuhl?den und Kaufh?user in den Ruin treiben. Bereits die aktuelle Schlie?ung hat zu dramatischen Einbu?en geführt. So hat der station?re Fashionhandel nach ersten Hochrechnungen allein im Dezember mehr als die H?lfte seines Umsatzes verloren. ?Für das Gesamtjahr 2020 gehen wir von einem historischen Umsatzeinbruch von rund 30 Prozent aus“, berichtet Rolf Pangels, Hauptgesch?ftsführer des BTE Handelsverband Textil. ?Da die Kosten und vor allem der Wareneinkauf durch die langen Vorlaufzeiten in der internationalen Lieferkette kaum angepasst werden konnten, stehen viele Gesch?fte nunmehr vor dem endgültigen Aus.“
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  • Riesige Verluste und gigantische Lawine unverkaufter Ware durch verl?ngerten Lockdown

Der beschlossene Lockdown bis mindestens Ende Januar wird zahlreiche Modegesch?fte, Schuhl?den und Kaufh?user in den Ruin treiben. Bereits die aktuelle Schlie?ung hat zu dramatischen Einbu?en geführt. So hat der station?re Fashionhandel nach ersten Hochrechnungen allein im Dezember mehr als die H?lfte seines Umsatzes verloren. ?Für das Gesamtjahr 2020 gehen wir von einem historischen Umsatzeinbruch von rund 30 Prozent aus“, berichtet Rolf Pangels, Hauptgesch?ftsführer des BTE Handelsverband Textil. ?Da die Kosten und vor allem der Wareneinkauf durch die langen Vorlaufzeiten in der internationalen Lieferkette kaum angepasst werden konnten, stehen viele Gesch?fte nunmehr vor dem endgültigen Aus.“
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Zu den ausbleibenden Einnahmen, mit denen in den n?chsten Wochen eigentlich die neue Frühjahrsware bezahlt werden müsste, gesellt sich ein gewaltiges Warenproblem. Durch den verl?ngerten Lockdown wird sich nach Sch?tzungen der Handelsverb?nde Textil (BTE), Schuhe (BDSE) und Lederwaren (BLE) im station?ren Handel bis Ende Januar eine riesige Lawine von einer halben Milliarde unverkaufter Modeartikel auftürmen. ?Allein die Umsatzverluste des gesamten Winter-Lockdowns dürften sich bis Ende Januar auf rund 10 Mrd. aufsummieren“, prognostiziert Pangels. ?Durch den Wert- und Preisverfall der Ware am Saisonende sind diese Einbu?en sp?ter nicht mehr aufzuholen.“? ?
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Die drei Verb?nde registrieren als Folge eine massiv wachsende Welle der Wut und Emp?rung im Fashionhandel wegen unzureichender Hilfen der Politik. Viele H?ndler fühlen sich mittlerweile als Bauernopfer für ausbleibende Erfolge der Politik bei der Pandemie-Bek?mpfung. ?Die Unternehmen haben registriert, dass es in ihrer eigenen Belegschaft und auch bei Kollegen keine nennenswerten Infizierungen gab und ziehen daher die Sinnhaftigkeit des Lockdowns in Zweifel“ berichtet Pangels.
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BTE, BDSE und BLE fordern daher von der Politik schnelle und ausreichende Kompensation und Unterstützung, die unbedingt auch die besondere Warenproblematik in der Modebranche berücksichtigt. Die bisher angekündigten Hilfen sind dafür absolut unzureichend und bieten dem station?ren Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel keine Perspektive. ?Die angekündigte Bazooka des Bundesfinanzministers legt derzeit den station?ren Fashionhandel und damit auch viele lebenswerte Innenst?dte in Schutt und Asche“, schimpft Pangels. ?Wenn die Politik nicht schnellstens umsteuert, gehen tausende Gesch?fte und damit zehntausende Arbeitspl?tze allein im station?ren Fashionhandel verloren!“
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Pangels zus?tzlich: ?Strategien zur Bek?mpfung/Eind?mmung der Pandemie mit einer Halbwertszeit von zwei oder drei Wochen sind für den Fashionhandel t?dlich. Es ist dringend Zeit für eine mittel- und l?ngerfristige Perspektive und vielleicht auch für ein Umdenken bezüglich der anzuwendenden Ma?nahmen. Wir brauchen auch in der volatilen Pandemiephase ein gewisses Ma? an Verl?sslichkeit.“

Weitere Informationen:
BTE BDSE BLE VDB Fashionhandel Coronavirus
Quelle:

BTE/BDSE/BLE/VDB