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01.07.2020

BTE: Modebranchen bleiben Corona-Verlierer

W?hrend viele Einzelhandelsbranchen nach Ende des Lockdowns die w?hrend der erzwungenen Gesch?ftsschlie?ung verlorenen Ums?tze aufholen konnten, bleiben der Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel weiterhin die gro?en Verlierer der Corona-Krise. Nach den aktuell vorgelegten Zahlen des Statistischen Bundesamtes fiel der Umsatz des ?station?ren Einzelhandels mit vorwiegend Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren“ im Mai erneut stark, und zwar um 22,5 Prozent. ?Aufgelaufen per Ende Mai liegen die Mode-, Schuh- und Lederwarengesch?fte beim Umsatz sogar um durchschnittlich 32,4 Prozent unter dem Vorjahr“, so Prof. Dr. Siegfried Jacobs von der Hauptgesch?ftsführung der Handelsverb?nde Textil und Schuhe.

W?hrend viele Einzelhandelsbranchen nach Ende des Lockdowns die w?hrend der erzwungenen Gesch?ftsschlie?ung verlorenen Ums?tze aufholen konnten, bleiben der Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel weiterhin die gro?en Verlierer der Corona-Krise. Nach den aktuell vorgelegten Zahlen des Statistischen Bundesamtes fiel der Umsatz des ?station?ren Einzelhandels mit vorwiegend Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren“ im Mai erneut stark, und zwar um 22,5 Prozent. ?Aufgelaufen per Ende Mai liegen die Mode-, Schuh- und Lederwarengesch?fte beim Umsatz sogar um durchschnittlich 32,4 Prozent unter dem Vorjahr“, so Prof. Dr. Siegfried Jacobs von der Hauptgesch?ftsführung der Handelsverb?nde Textil und Schuhe.

Wie dramatisch die Situation im Outfithandel nach wie vor ist, zeigt der Vergleich mit anderen Non-Food-Branchen. Einrichtungs- und Elektrogesch?fte liegen nach einer Aufholjagd beim Umsatz Ende Mai nur noch knapp unter Vorjahr, der gesamte Online-Handel hat in den ersten fünf Monaten sogar um 17,5 Prozent zugelegt. ?Die Textil-, Schuh- und Lederwarengesch?fte haben dagegen nach ersten Hochrechnungen auch im Juni weiter an Umsatz verloren und sind damit weit von einer Normalit?t entfernt“, wei? Prof. Jacobs.

Vor diesem Hintergrund ist es verst?ndlich, dass manche Outfit-Gesch?fte die Senkung der MwSt. aktuell nicht an die Kunden weitergeben. Denn sie brauchen diese Einsparung, um ihre eigene Existenz zu sichern - ?hnlich wie die ebenfalls stark betroffene Gastronomie. Jacobs: ?Dies ist auch ein kleiner Beitrag zum Erhalt attraktiver Innenst?dte, die immer noch erheblich unter der Corona-Krise leiden“.

Ohnehin profitierten die Kunden w?hrend der vielerorts schon gestarteten ersten Reduzierungs-Phase von den saisonüblichen Rabatten. ?Durch die aktuellen Preisnachl?sse und Kundenkarten-Rabatte wir die MwSt.-Senkung überkompensiert“, konstatiert Jacobs.

Quelle:

BTE/BDSE/BLE/VDB

01.07.2020

Hochschule Niederrhein: Folgen von Corona für N?herinnen

Hochschule Niederrhein: Online-Veranstaltung zu Folgen von Corona für N?herinnen in Produktionsl?ndern
?
Das EthNa Kompetenzzentrum (Ethik, Nachhaltigkeit) der Hochschule Niederrhein l?dt am 7. Juli um 12 Uhr zu einer digitalen Veranstaltung über die Corona-Folgen für Textilarbeiterinnen und Textilarbeitern und die Verantwortung der Unternehmen ein.

Unter den Folgen der Corona-Krise leiden nicht nur die Modegesch?fte hier, sondern vor allem die N?herinnen und N?her in den Produktionsl?ndern. Was k?nnen und sollten Unternehmen leisten, um die Folgen für die Besch?ftigten vor Ort abzumildern? Unter welchen Bedingungen werden Textilien hergestellt und welche Verantwortung haben internationale Unternehmen dabei? Mit diesen Fragen besch?ftigt sich das EthNa Kompetenzzentrum in dem Online-Format.

Andriko Otang vom Trade Union Rights Center (TURC) berichtet aus erster Hand von den aktuellen Problemen der N?herinnen aus Indonesien. TURC ist eine indonesische Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Sitz in Jakarta. Sie setzt sich für faire L?hne, Sicherheit am Arbeitsplatz und ein Krankenversicherungssystem für Arbeiterinnen und Arbeitern ein.

Hochschule Niederrhein: Online-Veranstaltung zu Folgen von Corona für N?herinnen in Produktionsl?ndern
?
Das EthNa Kompetenzzentrum (Ethik, Nachhaltigkeit) der Hochschule Niederrhein l?dt am 7. Juli um 12 Uhr zu einer digitalen Veranstaltung über die Corona-Folgen für Textilarbeiterinnen und Textilarbeitern und die Verantwortung der Unternehmen ein.

Unter den Folgen der Corona-Krise leiden nicht nur die Modegesch?fte hier, sondern vor allem die N?herinnen und N?her in den Produktionsl?ndern. Was k?nnen und sollten Unternehmen leisten, um die Folgen für die Besch?ftigten vor Ort abzumildern? Unter welchen Bedingungen werden Textilien hergestellt und welche Verantwortung haben internationale Unternehmen dabei? Mit diesen Fragen besch?ftigt sich das EthNa Kompetenzzentrum in dem Online-Format.

Andriko Otang vom Trade Union Rights Center (TURC) berichtet aus erster Hand von den aktuellen Problemen der N?herinnen aus Indonesien. TURC ist eine indonesische Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Sitz in Jakarta. Sie setzt sich für faire L?hne, Sicherheit am Arbeitsplatz und ein Krankenversicherungssystem für Arbeiterinnen und Arbeitern ein.

Der Jurist Johannes Norpoth ist Koordinator der zivilgesellschaftlichen Akteure im Bündnis für nachhaltige Textilien. Er geht in der Online-Diskussion auf die Rolle der Unternehmen in der Krise ein und thematisiert, wie diese für strukturelle Probleme sorgen. Die Veranstaltungssprache ist Englisch.

Die Veranstaltung findet über das Kommunikationstool Zoom statt.
Link zur Registrierung: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_6ZknOGyOTrad33G48hbH0w

Weitere Informationen:
Hochschule Niederrhein
Quelle:

Hochschule Niederrhein

24.06.2020

Südwesttextil und AFBW: Bei Masken herrscht der ?Wilde Westen“

Kritik an mangelnder Marktüberwachung – gef?hrliche Regelverst??e bei Kindermasken

Durch die Corona-Krise wurden Schutzmasken zur Mangelware. Schnell machten Meldungen die Runde, dass es in Deutschland nicht ausreichend Schutzmaterialien für alle geben wird. Viele deutsche Hersteller haben auf eine Renaissance der textilen Herstellung in Deutschland gesetzt und sind in die Produktion der unterschiedlichen Maskentypen eingestiegen. Nun setzt vielerorts Ernüchterung ein. Denn es herrscht unfairer Wettbewerb, so die Kritik des Wirtschafts- und Arbeitgeberverbands Südwesttextil und des Netzwerks AFBW, die zusammen über 300 Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie vertreten.

In Deutschland hergestellte Produkte unterliegen hohen Qualit?tsansprüchen und Normen. Zum Teil müssen die Produkte aufwendig zertifiziert werden. ?Da wundert es schon, dass viele ausl?ndische Produkte, vornehmlich aus Asien, diese Normen und Standards anscheinend nicht einhalten“, so AFBW-Gesch?ftsführerin Ulrike M?ller. Zwar gebe es auch für importierte Schutztextilien Regeln und Vorgaben, diese würden aber offensichtlich nicht nachhaltig genug überprüft.

Kritik an mangelnder Marktüberwachung – gef?hrliche Regelverst??e bei Kindermasken

Durch die Corona-Krise wurden Schutzmasken zur Mangelware. Schnell machten Meldungen die Runde, dass es in Deutschland nicht ausreichend Schutzmaterialien für alle geben wird. Viele deutsche Hersteller haben auf eine Renaissance der textilen Herstellung in Deutschland gesetzt und sind in die Produktion der unterschiedlichen Maskentypen eingestiegen. Nun setzt vielerorts Ernüchterung ein. Denn es herrscht unfairer Wettbewerb, so die Kritik des Wirtschafts- und Arbeitgeberverbands Südwesttextil und des Netzwerks AFBW, die zusammen über 300 Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie vertreten.

In Deutschland hergestellte Produkte unterliegen hohen Qualit?tsansprüchen und Normen. Zum Teil müssen die Produkte aufwendig zertifiziert werden. ?Da wundert es schon, dass viele ausl?ndische Produkte, vornehmlich aus Asien, diese Normen und Standards anscheinend nicht einhalten“, so AFBW-Gesch?ftsführerin Ulrike M?ller. Zwar gebe es auch für importierte Schutztextilien Regeln und Vorgaben, diese würden aber offensichtlich nicht nachhaltig genug überprüft.

So unterliegt eine Mund-Nasen-Maske beispielsweise der klaren Kennzeichnungspflicht, da es ein Kleidungstück und keine Schutzausrüstung ist. Aktuell b?ten deutsche Discounter und Online-H?ndler dennoch falsch deklarierte Mund-Masken-Masken an, bei denen die Artikelbezeichnung oder die Produktbeschreibung fehlerhaft sei, zum Beispiel wenn sie als ?Schutzmaske“ bezeichnet und beworben würden. Zu einem ernsten Problem wird dies auch bei Kindermasken. Besonders die Befestigung der Maske bietet Anlass zur Beschwerde. Verst??e gegen Normen und Vorgaben sind hier keine Seltenheit. Auf diversen Online-Plattformen findet man Masken, die gebunden werden – was nicht erlaubt ist.

Seit Dezember 2014 gibt es eine aktualisierte Fassung der Europ?ischen Norm DIN 14682 (Sicherheit von Kinderbekleidung). Danach sind im Kopf-, Nacken- und oberen Brustbereich von Kleidungsstücken für junge Kinder (jünger als 7 Jahre) keine funktionellen Kordeln und Zugb?nder erlaubt. Die neue Norm beinhaltet jetzt nicht mehr nur den Kapuzen- und Halsbereich auf der K?rperfrontseite, sondern den gesamten Kopf-, Nacken- und oberen Brustbereich inklusive der entsprechenden Bereiche auf der K?rperrückseite. Bei den Definitionen von Kordeln, Zugb?ndern, Schultertr?gern und Nackenb?ndern wurde erg?nzt, dass diese auch aus elastischem Material bestehen k?nnen.

Bei Kleidung für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren sollten im Kapuzen- und Halsbereich keine Kordeln, die eine bestimmte L?nge überschreiten oder Zugb?nder, die lose Enden haben, eingesetzt werden. Kordeln im Kapuzen- und Halsbereich sollten nicht elastisch sein, au?er Schultertr?ger und Nackenverschlüsse. Auch sollte Kinderbekleidung keine Kordeln oder Zugb?nder (auch hier gibt es genaue L?ngenvorgaben) mit freien Enden im Brust- und Taillenbereich haben. ?Masken für Kinder, die gebunden werden, sind ein absoluter Regelversto? und stellen ein Risiko dar“, so Südwesttextil-Hauptgesch?ftsführer Peter Haas.

Seine Verbandsmitglieder, die sich an die Vorgaben halten, fragten sich, warum diese Artikel überhaupt im Markt ankommen und warum diese nicht von den staatlichen Kontrolleuren aus den Regalen geholt werden. ?Im Moment ist der Ehrliche der Dumme“, so Haas. Es dürfe aber nicht sein, dass heimische Hersteller, die sich an die aufw?ndigen Standards hielten, mit Anbietern konkurrieren müssten, die diese Standards missachteten und dabei sogar Risiken für Kinder in Kauf n?hmen.

Weitere Informationen:
Coronavirus Corona Mund-Nasen-Masken
Quelle:

Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie – Südwesttextil e.V.

24.06.2020

BVMed: Unterstützung zum Aufbau strategischer Medizinprodukte-Reserve

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat der Bundesregierung und der Europ?ischen Kommission im Rahmen der deutschen EU-Ratspr?sidentschaft eine enge Zusammenarbeit beim Aufbau einer europaweiten strategischen Reserve für Medizinprodukte angeboten.

"Wir stehen für smarte L?sungen bereit. Wir k?nnen die Herausforderung durch die intelligente Nutzung bestehender Lagerkapazit?ten mit einem rotierenden System meistern", so BVMed-Gesch?ftsführer Dr. Marc-Pierre M?ll. Die vorhandenen Lagerkapazit?ten unter anderem der Hersteller k?nnten online vernetzt und intelligent gesteuert werden. "Das System ist kostengünstig, schnell umsetzbar und für den Katastrophenschutz sehr effizient." Zudem spricht sich der BVMed für einen "europ?ischen Pandemieplan" aus, um innerhalb Europas eine erneute Schlie?ung der Grenzen zu verhindern.

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat der Bundesregierung und der Europ?ischen Kommission im Rahmen der deutschen EU-Ratspr?sidentschaft eine enge Zusammenarbeit beim Aufbau einer europaweiten strategischen Reserve für Medizinprodukte angeboten.

"Wir stehen für smarte L?sungen bereit. Wir k?nnen die Herausforderung durch die intelligente Nutzung bestehender Lagerkapazit?ten mit einem rotierenden System meistern", so BVMed-Gesch?ftsführer Dr. Marc-Pierre M?ll. Die vorhandenen Lagerkapazit?ten unter anderem der Hersteller k?nnten online vernetzt und intelligent gesteuert werden. "Das System ist kostengünstig, schnell umsetzbar und für den Katastrophenschutz sehr effizient." Zudem spricht sich der BVMed für einen "europ?ischen Pandemieplan" aus, um innerhalb Europas eine erneute Schlie?ung der Grenzen zu verhindern.

Hintergrund der BVMed-Initiative ist, dass in der Sitzung des Koalitionsausschusses vom 3. Juni 2020, in der Besprechung der Bundeskanzlerin mit den L?ndern am 17. Juni 2020 und auch auf europ?ischer Ebene das Thema Aufbau einer strategischen Reserve von pers?nlicher Schutzausrüstung und Medizinprodukten für die Intensivmedizin auf der Tagesordnung steht.

Aus Sicht des deutschen MedTech-Verbandes hat die COVID-19-Krise gezeigt, dass Deutschland und die EU Gefahr laufen, sich abh?ngig zu machen, wenn sich die Produktion wichtiger Güter des medizinischen Bedarfs auf nur wenige au?ereurop?ische L?nder konzentriert. "Um dies anzugehen, muss die EU zun?chst zusammen mit den Herstellern etwaige Schwachstellen in den Lieferketten untersuchen. Um zukünftige Engp?sse zu vermeiden, sollte die EU zudem ihren Vorrat an medizinischer Ausrüstung erweitern und den Mitgliedsstaaten zur Verfügung stellen, die ihn ben?tigen", so M?ll. Der BVMed-Vorschlag: Eine europ?ische strategische Reserve von Medizinprodukten kann durch eine intelligente Nutzung und eine Onlinesteuerung der bestehenden Lagerkapazit?ten aufgebaut werden. "Probleme mit der Haltbarkeit der Produkte gibt es dann nicht, weil die Lager regelm??ig umgeschlagen werden", so der BVMed.

W?hrend der Corona-Pandemie kam es zudem zu zahlreichen Lieferengp?ssen bei Rohstoffen, die für die Herstellung vieler Medizinprodukte und Arzneimittel zwingend erforderlich sind. Ein Aufbau einer strategischen Rohstoff-Reserve durch Medizinprodukte- und Arzneimittelhersteller für mehrere Monate bedeute aus BVMed-Sicht einen vergleichsweise geringen Aufwand und überschaubare Lagerkosten. Für die einmaligen Zusatzkosten, die durch den initialen Aufbau der Reserven entstehen, k?nnte ein Ausgleichsmechanismus gefunden werden.

Erforderlich h?lt der BVMed auch die Bereithaltung eines intensivmedizinischen Produktportfolios für mehrere Monate. "Von staatlicher Seite muss in Abstimmung mit medizinischen Fachgesellschaften und den Herstellern ein intensivmedizinisches Produktportfolio definiert und für einen zu bestimmenden Zeitraum bereitgehalten werden, das über pers?nliche Schutzausrüstung hinausgeht", fordert der BVMed. Dabei k?nnte in Vertr?gen zwischen Bund und Herstellern vereinbart werden, vorab definierte Produkte und Mengen für eine bestimmte Reichweite dauerhaft im Bestand der jeweiligen Hersteller vorzuhalten.

BVMed-Gesch?ftsführer Dr. Marc-Pierre M?ll: "Die Unternehmen verfügen über Kompetenz und etablierte Logistikprozesse, um Gesundheitseinrichtungen kontinuierlich und zuverl?ssig mit ben?tigten Medizinprodukten und Arzneimitteln zu beliefern. Darüber hinaus findet damit nach dem Prinzip first-in-first-out eine nachhaltige und ressourcenschonende Umw?lzung der Best?nde statt, ohne dass eine Vernichtung nach Ablauf von Verfallsdaten bei einigen Produkten notwendig würde."

Weitere Informationen:
BVMed
Quelle:

BVMed - Bundesverband Medizintechnologie e.V.

23.06.2020

Mimaki startet Live-Veranstaltungsreihe (Juni, Juli, August)

  • Kommunikation mit Kunden und F?rderung neuer Gesch?ftsm?glichkeiten nach der COVID-19-Krise

Mimaki Europe, ein führender Hersteller von Tintenstrahldruckern und Schneidesystemen, hat die Ausrichtung einer dreiteiligen virtuellen Veranstaltungsreihe – ?Mimaki Live Series“ – bekannt gegeben. Mit diesen Veranstaltungen m?chte das Unternehmen Kunden unterstützen, die nach Inspirationen und Ratschl?gen zur Wiederbelebung ihres Gesch?fts nach der COVID-19-Krise suchen.

Aufbauend auf dem Erfolg seines ?Virtual Print Festival“ im M?rz und April dieses Jahres hat Mimaki ein Programm für drei marktorientierte virtuelle Veranstaltungen zusammengestellt:

  • Kommunikation mit Kunden und F?rderung neuer Gesch?ftsm?glichkeiten nach der COVID-19-Krise

Mimaki Europe, ein führender Hersteller von Tintenstrahldruckern und Schneidesystemen, hat die Ausrichtung einer dreiteiligen virtuellen Veranstaltungsreihe – ?Mimaki Live Series“ – bekannt gegeben. Mit diesen Veranstaltungen m?chte das Unternehmen Kunden unterstützen, die nach Inspirationen und Ratschl?gen zur Wiederbelebung ihres Gesch?fts nach der COVID-19-Krise suchen.

Aufbauend auf dem Erfolg seines ?Virtual Print Festival“ im M?rz und April dieses Jahres hat Mimaki ein Programm für drei marktorientierte virtuelle Veranstaltungen zusammengestellt:

  • 1. Veranstaltung: Werbetechnik (Sign Graphics) – 30. Juni 2020
  • 2. Veranstaltung: Textildruck (Textiles) – 14. Juli 2020
  • 3. Veranstaltung: Industriedruck (Industrial Printing) – 27. August 2020

Jede Veranstaltung wird Vertretern von Mimaki, Kunden und Anbietern eine Plattform für Gespr?che über die Auswirkungen der COVID-19-Krise auf das Gesch?ft ihres Unternehmens und der Branche insgesamt sowie für den Austausch von Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolgsgeschichten geben. Die Veranstaltungen finden auf Englisch statt.

Auf dem Programm der Mimaki Live-Veranstaltungen stehen Podiumsdiskussionen, Meinungsbefragungen, Live-Chats sowie Frage-und-Antwort-Runden, die zu intensiven Gespr?chen über aktuelle Themen anregen und den Austausch von Informationen und Ratschl?gen innerhalb der Print-Community f?rdern sollen.

?Diese noch nie dagewesene Zeit hat die Art unserer Gesch?ftst?tigkeit ver?ndert, m?glicherweise sogar auf lange Sicht“, erkl?rt Danna Drion, Senior Marketing Manager bei Mimaki Europe. ?Als Industrie müssen wir jetzt unbedingt neue Wege zur Kommunikation und Netzwerkpflege finden. Dafür bieten virtuelle Veranstaltungen, wie die Mimaki Live Series, eine gute Gelegenheit. Wir freuen uns auf den intensiven Dialog mit unseren Kunden und Partnern und auf anregende, wichtige Gespr?che über die Zukunft unserer Industrie.“

Auf www.mimakieurope.com/mimaki-live-event kann man sich für die Mimaki Live-Veranstaltungsreihe anmelden.

Weitere Informationen:
Mimaki
Quelle:

Mimaki

Einweg statt mehrweg - von der Coronakrise zur Müllkrise? (c) DTV
Andreas Schumacher, Gesch?ftsführer des DTV
22.06.2020

Einweg statt mehrweg - von der Coronakrise zur Müllkrise?

Es scheint, dass Einweg in Corona-Zeiten eine Renaissance erlebt. Wegwerfen hat Hochkonjunktur. Einwegmasken finden sich inzwischen schon in den Weltmeeren. Viele textile Mehrwegprodukte erfüllen die gleichen Hygieneanforderungen. Der Deutsche Textilreinigungs-Verband e.V. (DTV) weist darauf hin, dass aus falsch verstandenen Hygiene-Anforderungen die Wegwerf-Mentalit?t wieder in Mode kommen k?nnte. Mehrwegprodukte – speziell aus wiederverwendbaren Textilien – bieten viele Umweltvorteile gegenüber Wegwerf- beziehungsweise Einwegprodukten und sind dabei mindestens genauso hygienisch, so der DTV.

Egal ob Wegwerf-Umh?nge beim Fris?r, Einweg-Servietten im Restaurant, Papierhandtücher in Waschr?umen oder Einweg-OP-Textilien – die Corona-Krise führt zum Vormarsch l?ngst als umweltfeindlich anerkannter Einwegprodukten. Ein Ergebnis der Corona-Krise sind also wachsende Müllberge und mehr Umweltverschmutzung. Der nachhaltige Umgang mit knappen Ressourcen und die Umsetzung der umweltpolitischen Ziele darf nicht vernachl?ssigt werden, fordert der Deutsche Textilreinigungs-Verband (DTV) in einem Positionspapier.

Es scheint, dass Einweg in Corona-Zeiten eine Renaissance erlebt. Wegwerfen hat Hochkonjunktur. Einwegmasken finden sich inzwischen schon in den Weltmeeren. Viele textile Mehrwegprodukte erfüllen die gleichen Hygieneanforderungen. Der Deutsche Textilreinigungs-Verband e.V. (DTV) weist darauf hin, dass aus falsch verstandenen Hygiene-Anforderungen die Wegwerf-Mentalit?t wieder in Mode kommen k?nnte. Mehrwegprodukte – speziell aus wiederverwendbaren Textilien – bieten viele Umweltvorteile gegenüber Wegwerf- beziehungsweise Einwegprodukten und sind dabei mindestens genauso hygienisch, so der DTV.

Egal ob Wegwerf-Umh?nge beim Fris?r, Einweg-Servietten im Restaurant, Papierhandtücher in Waschr?umen oder Einweg-OP-Textilien – die Corona-Krise führt zum Vormarsch l?ngst als umweltfeindlich anerkannter Einwegprodukten. Ein Ergebnis der Corona-Krise sind also wachsende Müllberge und mehr Umweltverschmutzung. Der nachhaltige Umgang mit knappen Ressourcen und die Umsetzung der umweltpolitischen Ziele darf nicht vernachl?ssigt werden, fordert der Deutsche Textilreinigungs-Verband (DTV) in einem Positionspapier.

?Einwegprodukte sind in Zeiten von Plastikmüllinseln im Meer, Klimakrise und steigendem Ressourcenverbrauch der falsche Ansatz“, sagt Andreas Schumacher, Gesch?ftsführer des Branchenverbandes. ?Mehrweg und Kreislaufprodukte sind auch in Corona-Zeiten das Gebot der Stunde. Professionell gepflegte, hygienisch aufbereitete und wiederverwendbare Textilien belasten die Umwelt weit weniger als Einwegprodukte und erfüllen die gleichen Hygieneanforderungen“.

Mehrweg ist aktiver Umweltschutz

?Ein wichtiger Schlüsselfaktor für den Schutz von Umwelt und Ressourcen ist die Lebens-dauer von Produkten. Wiederverwenden, reparieren, recyceln und wieder zurück in den Kreislauf – das ist das Ziel“, so Schumacher. Wiederverwendbare Textilprodukte k?nnen statt nur einmal bis zu 100 mal eingesetzt und aufbereitet werden. ?Mehrwegl?sungen sind zudem nicht nur nachhaltig, sondern st?rken auch die regionale Wirtschaft und sichern Arbeitspl?tze vor Ort. Anstatt Wegwerf-Produkte aus der Ferne zu importieren, sollten Texti-lien über regionale Dienstleister beschafft und aufbereitet werden“, fordert Schumacher. Weit gereiste und unn?tig verpackte Einwegprodukte mit Lieferketten quer durch die ganze Welt sind anf?llig für Lieferunterbrechungen in Pandemiesituationen – wie zuletzt die Versorgungsengp?sse bei Einweg-Masken und Schutzausrüstungen gezeigt haben. Regional aufgestellte Textildienstleister gew?hrleisten kurze Transportwege, sorgen für weniger Verpackungsmaterial und sichern die kontinuierliche Versorgung auch im Pandemiefall.

Grüner Neuanfang nach Corona

Aktuell schnüren Regierungen in ganz Europa Hilfspakete für die Unterstützung der Wirtschaft. Zugleich wird darüber diskutiert, wie das geschehen soll. W?hrend der Corona-Pandemie rückt die Klimakrise in den Hintergrund, der geplante "Green Deal" und der Aktions-plan Kreislaufwirtschaft der EU liegen quasi auf Eis. Doch gerade jetzt biete sich die Chance, die Wirtschaft klimafreundlich wiederaufzubauen, so der DTV. Textildienstleister tragen mit wiederverwendbaren und reparierbaren Textilprodukten einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung und Umweltschutz bei. In einem gemeinsamen Positionspapier mit dem Europ?ischen Dachverband für Textil-Leasing, der European Textile Services Association (ETSA), fordert der DTV den wirtschaftlichen Neuanfang nach Corona zu nutzen, um das Kreislaufwirtschaftsmodell des Textilservice zu st?rken und zum Standard bei der Beschaffung von Textilien zu machen.

Hygienedienstleister für viele Branchen

?Die textilen Dienstleister waren schon vor Corona zuverl?ssige Experten für Hygiene. Durch die Aufbereitung durch professionelle Textilreiniger ist die Hygiene in gleichem Ma?e sichergestellt, wie bei Einwegprodukten. Wenn wir also die Wahl haben zwischen hygienischen Kreislaufprodukten und hygienischen Wegwerfprodukten: Wie sollte dann die Wahl ausse-hen?”, so Schumacher.

Professionelle Textildienstleister beliefern t?glich Kunden aus den unterschiedlichsten Berei-chen – von Krankenh?usern über Pflegeheime bis hin zu Hotellerie, Industrie, Handel, Handwerk und Privatkunden – mit sauberer und hygienisch aufbereiteter Berufskleidung und vie-len anderen Textilen. Millionen von Berufst?tigen, Krankenh?usern, Hotels und Pflegeeinrichtungen sind auf die textilen Dienstleister angewiesen. Zu den Produkten geh?ren Mehrweg-Schutztextilien, wie z.B. OP-Textilien und -Masken oder Schutzausrüstung, Tisch-, Bett- und Frottierw?sche und nicht zuletzt die Stoffhandtuchspender oder auch Mund-Nase-Masken.

18.06.2020

CHT Gruppe führt antivirale Textilbehandlung in der Textilindustrie ein

  • Wirksame antivirale Behandlung auf verschiedenen Stoffen durch HeiQ Viroblock
  • Nach 30 Minuten keine infekti?sen Viren mehr
  • Für vielseitige textile Schutzanwendungen

CHT kooperiert mit HeiQ im Rahmen der weltweiten Einführung von HeiQ Viroblock by CHT in der Textilindustrie. HeiQ Viroblock by CHT geh?rt weltweit zu den ersten Textiltechnologien, deren Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde. Es handelt sich um eine Textilbehandlung für den industriellen Einsatz, die Textilien mit antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften ausstattet. Die Kombination aus antimikrobieller Silbertechnologie und Vesikeltechnologie vernichtet umhüllte Viren einschlie?lich Coronaviren in kurzer Zeit. Die Wirksamkeit wurde bereits gegen das Coronavirus 229E, einen anderen Virusstamm aus der Familie der Coronaviren, getestet.

  • Wirksame antivirale Behandlung auf verschiedenen Stoffen durch HeiQ Viroblock
  • Nach 30 Minuten keine infekti?sen Viren mehr
  • Für vielseitige textile Schutzanwendungen

CHT kooperiert mit HeiQ im Rahmen der weltweiten Einführung von HeiQ Viroblock by CHT in der Textilindustrie. HeiQ Viroblock by CHT geh?rt weltweit zu den ersten Textiltechnologien, deren Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde. Es handelt sich um eine Textilbehandlung für den industriellen Einsatz, die Textilien mit antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften ausstattet. Die Kombination aus antimikrobieller Silbertechnologie und Vesikeltechnologie vernichtet umhüllte Viren einschlie?lich Coronaviren in kurzer Zeit. Die Wirksamkeit wurde bereits gegen das Coronavirus 229E, einen anderen Virusstamm aus der Familie der Coronaviren, getestet.

Die jüngsten Tests mit dem SARS-CoV-2-Virus wurden von Forschern des Doherty Instituts durchgeführt, einem Joint Venture zwischen der Universit?t von Melbourne und dem Royal Melbourne Hospital, einer international renommierten Einrichtung, die Forschung, Lehre, Gesundheitswesen und Referenzlabordienste, Diagnostikdienste und klinische Versorgung im Bereich Infektionskrankheiten und Immunit?t verbindet.

Das Forschungsprojekt beinhaltete einen Desinfektionstest, der die reale Wechselwirkung von kleinen Aerosoltr?pfchen, die Kleidung kontaminieren, simulierte. Eine bestimmte Konzentration des SARS-CoV-2-Virus wurde hierbei 30 Minuten lang mit dem Probengewebe in Kontakt gebracht. Anschlie?end wurde eine Messung der verbleibenden infekti?sen SARS-CoV-2-Viren durchgeführt. Die mit HeiQ Viroblock by CHT behandelte Gewebeprobe wies nach 30 Minuten keine infekti?sen Viren mehr auf.

Das Ergebnis zeigte eine Reduktion des SARS-CoV-2-Virus um 99,99% im Vergleich zur Inokulumkontrolle.

Weitere Informationen:
CHT Germany GmbH CHT Germany
Quelle:

CHT Germany GmbH

18.06.2020

Befristete USt-Reduzierung: BVMed fordert Klarheit für Hilfsmittelversorgung

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat den GKV-Spitzenverband aufgefordert, den bürokratischen Aufwand der zeitlich befristeten Umsatzsteuer-Absenkung für die Hilfsmittel-Leistungserbringer zu reduzieren.

"Die kurzfristige und zeitlich befristete Umsatzsteuerabsenkung ab dem 1. Juli 2020 bedeutet für die MedTech-Unternehmen einen erheblichen Umstellungs- und Mehraufwand", so BVMed-Gesch?ftsführer Dr. Marc-Pierre M?ll. Der BVMed spricht sich deshalb für begleitende Ma?nahmen aus, um die Umsetzung m?glichst unbürokratisch zu vollziehen. "Für den Bereich der Hilfsmittel-Versorgungen und -Abrechnungen sehen wir den GKV-Spitzenverband in der Verantwortung, handhabbare Umsetzungsregelungen zu schaffen", sagt BVMed-Hilfsmittelexpertin Juliane Pohl.

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat den GKV-Spitzenverband aufgefordert, den bürokratischen Aufwand der zeitlich befristeten Umsatzsteuer-Absenkung für die Hilfsmittel-Leistungserbringer zu reduzieren.

"Die kurzfristige und zeitlich befristete Umsatzsteuerabsenkung ab dem 1. Juli 2020 bedeutet für die MedTech-Unternehmen einen erheblichen Umstellungs- und Mehraufwand", so BVMed-Gesch?ftsführer Dr. Marc-Pierre M?ll. Der BVMed spricht sich deshalb für begleitende Ma?nahmen aus, um die Umsetzung m?glichst unbürokratisch zu vollziehen. "Für den Bereich der Hilfsmittel-Versorgungen und -Abrechnungen sehen wir den GKV-Spitzenverband in der Verantwortung, handhabbare Umsetzungsregelungen zu schaffen", sagt BVMed-Hilfsmittelexpertin Juliane Pohl.

Die vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer wird von den in der Interessengemeinschaft Hilfsmittelversorgung (IGHV) zusammengeschlossenen Hersteller- und Leistungserbringerverb?nden, wie dem BVMed, grunds?tzlich begrü?t. Allerdings sorgt die ab 1. Juli bis 31. Dezember 2020 geltende Ma?nahme im Rahmen der Hilfsmittelversorgung und -abrechnung für immense Aufw?nde auf Seiten der Leistungserbringer. "Die befristete Umsatzsteuerabsenkung bedeutet für die Hilfsmittel-Leistungserbringer und Homecare-Unternehmen einen enormen bürokratischen und finanziellen Mehraufwand. S?mtliche Vertr?ge und insbesondere die Abrechnungssysteme müssen vorübergehend angepasst werden", so Pohl. "Vor allem aber braucht es Klarheit, wie sich die Steueranpassungen in den Genehmigungs- und Abrechnungsprozessen abbilden lassen." Die Krankenkassenseite müsse deshalb gemeinsame Regeln schaffen, die die bestehenden Unklarheiten beheben und dabei den Aufwand für alle Beteiligten m?glichst gering halten.

Insbesondere sei aus Sicht der Hilfsmittel-Unternehmen sicherzustellen, dass ungekl?rte, diffuse oder variierende technische oder administrative Umsetzungs-Anforderungen nicht zu Absetzungen der Versorgung führen – "beispielsweise wenn aufgrund abweichender Steuers?tze der genehmigte Kostenvoranschlag von der Abrechnung abweicht. Oder wenn mehrmonatige Abrechnungen aufgrund variierender Steuers?tze gesplittet durchgeführt werden müssten, obwohl sie eventuell vertraglich anders vereinbart sind", erkl?rt Pohl. Für derlei F?lle sind aus Sicht des BVMed einheitliche Umsetzungshinweise durch den GKV-Spitzenverband erforderlich. Regelungsbedarf sieht der BVMed zudem bei der Umsetzung monatsübergreifender Versorgungen, die sich über einen Zeitraum erstrecken, in denen unterschiedliche Steuers?tze gelten.

Weitere Informationen:
BVMed Umsatzsteuer
Quelle:

BVMed - Bundesverband Medizintechnologie e.V.

15.06.2020

Digitale Abschlussausstellung an der Hochschule Luzern

Digital und trotzdem sinnlich: Die Abschlussausstellung der Design-, Film und Kunst-Studierenden der Hochschule Luzern, findet dieses Jahr als virtuelle ?wwwerkschau? statt. 192 Absolventinnen und Absolventen zeigen vom 18. bis 27. Juni 2020 ihre Arbeiten auf einer Online-Plattform.

Die Abschlussausstellung Werkschau Design & Kunst dient Design-, Film- und Kunst-Studieren-den der Hochschule Luzern normalerweise als Visitenkarte für den Eintritt in die Berufswelt oder für ein weiterführendes Studium. In Zeiten von Corona ist an klassische Gro?veranstaltungen allerdings nicht zu denken. Die diesj?hrige Werkschau findet daher vom 18. bis 27. Juni 2020 als virtuelle ?wwwerkschau? statt. ?Uns ist es besonders wichtig, dass die Studierenden auch dieses Jahr die Chance erhalten, ihre Abschlussarbeiten in verschiedenen Formaten einer breiten ?ffentlichkeit und der Fachcommunity zu pr?sentieren?, sagt Ursula Bachman, Vizedirektorin der Hochschule Luzern – Design & Kunst.

Digital und trotzdem sinnlich: Die Abschlussausstellung der Design-, Film und Kunst-Studierenden der Hochschule Luzern, findet dieses Jahr als virtuelle ?wwwerkschau? statt. 192 Absolventinnen und Absolventen zeigen vom 18. bis 27. Juni 2020 ihre Arbeiten auf einer Online-Plattform.

Die Abschlussausstellung Werkschau Design & Kunst dient Design-, Film- und Kunst-Studieren-den der Hochschule Luzern normalerweise als Visitenkarte für den Eintritt in die Berufswelt oder für ein weiterführendes Studium. In Zeiten von Corona ist an klassische Gro?veranstaltungen allerdings nicht zu denken. Die diesj?hrige Werkschau findet daher vom 18. bis 27. Juni 2020 als virtuelle ?wwwerkschau? statt. ?Uns ist es besonders wichtig, dass die Studierenden auch dieses Jahr die Chance erhalten, ihre Abschlussarbeiten in verschiedenen Formaten einer breiten ?ffentlichkeit und der Fachcommunity zu pr?sentieren?, sagt Ursula Bachman, Vizedirektorin der Hochschule Luzern – Design & Kunst.

Die Werke der 192 Bachelor- und Master-Absolventinnen und Absolventen werden auf der Online-Plattform hslu.ch/wwwerkschau zu sehen sein.

Unter dem Titel ?Kunst.Macht.Schule? stellt parallel dazu der Master Kunst seine Abschlussarbeiten auf der Plattform kumasch.ch? aus. Der Vielfalt und Originalit?t der gezeigten Produkte, Bilder, Filme und Installationen tut die digitale Pr?sentation keinen Abbruch: Da entdecken Studierende die Sch?nheit von H?rger?ten, bringen mit einer Klanginstallation eine ganze Kirche zum Vibrieren, lassen uns via Virtual Reality in fantastische Welten abtauchen oder ?weben? Hochh?usern ein Gesicht.

Rahmenprogramm: Design im Fokus
Interessierte sind zudem herzlich an die diversen Veranstaltungen im Umfeld der wwwerkschau eingeladen. An Webinaren und virtuellen Kaminfeuergespr?chen diskutieren Dozenten und Expertinnen unter anderem darüber, wie Design zur Entstehung neuer Berufsbilder beitr?gt, wie die Coronakrise die Gestaltung von R?umen beeinflusst, wie mit ?Data Design? komplexe Sachverhalte visualisiert werden k?nnen, und wie nachhaltig die Schweizer Kunst- und Design-F?rderung ist. Eine Programmübersicht findet sich online und wird laufend angepasst.

Der Eintritt zur ?wwwerkschau? und zum Rahmenprogramm ist frei.

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12.06.2020

USt-Absenkung: BVMed für unbürokratische Umsetzung

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, sieht in seiner Stellungnahme zum "Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz" ?nderungsbedarf bei der geplanten Absenkung der Umsatzsteuers?tze. Da die kurzfristige und tempor?re Absenkung einen enormen Umsetzungsaufwand bedeutet, spricht sich der BVMed für ein entsprechendes Begleitschreiben des Bundesfinanzministeriums "zur unbürokratischen Umsetzung und Nichtbeanstandungsregelungen" aus. "Wir müssen die kurzfristige Umsetzung der Umsatzsteuerabsenkung praktikabel und wirklichkeitsnah gestalten", so BVMed-Gesch?ftsführer Dr. Marc-Pierre M?ll.

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, sieht in seiner Stellungnahme zum "Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz" ?nderungsbedarf bei der geplanten Absenkung der Umsatzsteuers?tze. Da die kurzfristige und tempor?re Absenkung einen enormen Umsetzungsaufwand bedeutet, spricht sich der BVMed für ein entsprechendes Begleitschreiben des Bundesfinanzministeriums "zur unbürokratischen Umsetzung und Nichtbeanstandungsregelungen" aus. "Wir müssen die kurzfristige Umsetzung der Umsatzsteuerabsenkung praktikabel und wirklichkeitsnah gestalten", so BVMed-Gesch?ftsführer Dr. Marc-Pierre M?ll.

Der deutsche MedTech-Verband begrü?t grunds?tzlich die vom Koalitionsausschuss beschlossenen Ma?nahmen zur F?rderung der Wirtschaft und von Innovationen. Dies betreffe insbesondere die Ma?nahmen zur Bevorratung von Schutzausrüstung, zur gr??eren strategischen Unabh?ngigkeit der Produktion von Medizinprodukten und das "Zukunftsprogramm Krankenh?user", das in die Verbesserung der Notfallkapazit?ten und der digitalen Infrastruktur investiere. Auch die Wiedereinführung einer degressiven Abschreibungsm?glichkeit für Neuinvestitionen und die Ausweitung der steuerlichen Forschungszulage bewertet der BVMed positiv.

Grunds?tzlich spricht sich der BVMed dafür aus, Medizinprodukte bzw. Hilfsmittel einheitlich und dauerhaft mit dem erm??igten Steuersatz zu besteuern – und damit ?rzte, Kliniken, Krankenkassen und Patienten zu entlasten. Das Problem: "Aktuell werden Medizinprodukte unterschiedlich besteuert. Das führt in der Praxis immer wieder zu Abgrenzungsschwierigkeiten und Wertungswidersprüchen", so der BVMed. Ein weiteres Anliegen des Verbandes sind praxistaugliche Regeln bei der tempor?ren Absenkung der Mehrwertsteuer für die Versorgung von gesetzlich Krankenversicherten mit Hilfsmitteln, Verbandmitteln zur Versorgung chronischer Wunden und speziellen Lebensmitteln zur medizinischen Ern?hrung.

Weitere Informationen:
BVMed
Quelle:

BVMed - Bundesverband Medizintechnologie e.V.