Aus der Branche

Zurücksetzen
Neuer Onlineshop für K?lner Modelabel ARMEDANGELS (c) ARMEDANGELS
10 % mehr Umsatz dank Shopware - ARMEDANGELS
03.03.2021

Neuer Onlineshop für K?lner Modelabel ARMEDANGELS

  • ARMEDANGELS: Wie das nachhaltige Modelabel mit Shopware 6 auf Zukunftsf?higkeit setzt

Die Marke ARMEDANGELS darf sich heute zu den gr??ten Eco & Fair Fashion Labels Europas z?hlen. Ein Team von fast 100 Mitarbeitern sorgt dafür, dass nachhaltige Mode sowohl über den erfolgreichen Shopware 6 Onlineshop als auch in rund 900 station?ren Ladengesch?ften verschiedener Handelspartner europaweit Kunden glücklich macht. Doch wie kam es zu dieser Erfolgsgeschichte?

  • ARMEDANGELS: Wie das nachhaltige Modelabel mit Shopware 6 auf Zukunftsf?higkeit setzt

Die Marke ARMEDANGELS darf sich heute zu den gr??ten Eco & Fair Fashion Labels Europas z?hlen. Ein Team von fast 100 Mitarbeitern sorgt dafür, dass nachhaltige Mode sowohl über den erfolgreichen Shopware 6 Onlineshop als auch in rund 900 station?ren Ladengesch?ften verschiedener Handelspartner europaweit Kunden glücklich macht. Doch wie kam es zu dieser Erfolgsgeschichte?

Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Trend, es ist eine Lebenseinstellung – insbesondere für die Gründer der Fashionbrand ARMEDANGELS. Das beweist allein die Tatsache, dass sich Martin H?feler und Anton Jurina bereits 2007 dazu entschieden, sich von der bisherigen Mode-Industrie abzugrenzen und mit fairer Produktion und ?kologischen Materialen neue Ma?st?be zu setzen. Weg von schnelllebigen Modetrends, unwürdigen Arbeitsbedingungen in den Produktionsst?tten, hin zu zeitlosem Design, nachhaltigen und regenerativen Materialien, fairen Arbeitsbedingungen und fairer Bezahlung. Ausgezeichnet wurde das Label mit dem Fairtrade- und GOTS-Zertifikat und ist überdies Mitglied der Fair Wear Foundation.

Headless und API-first-Ansatz überzeugen ARMEDANGELS
Auch mit ihrem Onlineshop setzt das K?lner Unternehmen auf Innovationskraft und entschied sich für den Wechsel von Magento zu Shopware. ?Wir wollten ein neues modernes System, das schnell ist, mobiles Shoppen in der Zukunft durch PWA noch einfacher machen kann und uns genügend Flexibilit?t und Einfachheit bei der Content Erstellung bietet“, erkl?rt Kristof Kruse, System Owner Webshop bei ARMEDANGELS, die Entscheidung für Shopware 6. Diese Version erfüllt die Anforderungen perfekt, schlie?lich bietet es die perfekte Grundlage für Headless E-Commerce und erm?glicht durch die neuen Erlebniswelten das einfache Erstellen von kanalübergreifenden Einkaufserlebnissen ohne technisches Vorwissen.
Mit ihrem bisherigen Shopsystem Magento stie? das Modeunternehmen an Grenzen: Der Hersteller stellte den Support für die eingesetzte Version Magento 1 ein und auch dem zunehmenden Mobile Traffic war das System nicht mehr gewachsen.

In nur sechs Monaten von Magento zu Shopware migriert
Bei der Umsetzung wurde das Unternehmen von der Shopware Agentur dasistweb begleitet. In nur sechsmonatiger Relaunchzeit wurde ein weltweiter Onlineshop auf Basis der Shopware Enterprise Edition konzipiert und livegestellt. ?In partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen ARMEDANGELS und uns entstand Hand-in-Hand das Konzept für den neuen Shop“, blickt Martin Weinmayr, CEO von dasistweb auf den Projektverlauf zurück.

?Mit einer Art ?agilem Wasserfallprojekt‘ konnten Konzept- und Umsetzungsphase so parallelisiert werden, dass finalisierte Konzept-Bereiche bereits umgesetzt wurden, w?hrend noch an Konzepten für weitere Features gefeilt wurde. So konnte ARMEDANGELS beispielsweise ein sehr früher Start für die Content-Pflege erm?glicht werden, was unter anderem zu einer optimalen und verkürzten Projektlaufzeit verhalf“, beschreibt Weinmayr weiter.

Shopware Erlebniswelten: Einfache und schnelle Ausspielung bringen hohe Zeitersparnis
Schon nach kurzer Zeit konnte das E-Commerce-Team von ARMEDANGELS konkrete Vorteile durch den Relaunch für sich erkennen. ?Wir profitieren von schnelleren Ladezeiten und einer viel schnelleren und einfacheren Landingpage-Erstellung, ohne Developer-Bedarf. Die Shopware Erlebniswelten sorgen für eine erhebliche Zeitersparnis in unserem Team“, so Kruse.

10 %-ige Steigerung des Umsatzes und der Conversion-Rate durch den Einsatz von Shopware
Auch die automatisierte Verzahnung von Shopware und ERP sorgen für gro?e Erleichterung, so erfolgt die Retourenerstattung jetzt ganz automatisch unter Berücksichtigung der verwendeten Rabatte. Mit der Migration die richtige Entscheidung getroffen zu haben, beweisen auch die verbesserten KPIs, so steigerten sich durch den Einsatz von Shopware Umsatz und (mobile) Conversion um satte 10 %.
Fazit und Ausblick: Onlineshop stellt sich noch internationaler auf ?Wir freuen uns über die sehr gute Teamzusammenarbeit mit dasistweb und Shopware, wodurch ein absolut rundes Projekt entstanden ist, welches wir auch zukünftig weiter vorantreiben werden. So planen wir konkret durch den Einsatz l?nderspezifischer Stores, eigenen W?hrungen und neuer Sprachen die Internationalisierung zu st?rken“, blickt Kruse gespannt nach vorne. Auch hierfür bieten sich für ARMEDANGELS mit Shopware 6 durch F?higkeiten wie Multi-W?hrung und Multi-Language oder konfigurierbare Steuerkalkulationen beste Voraussetzungen. Martin Weinmayr fasst das Projekt ebenfalls überaus positiv zusammen: ?Insgesamt sind wir sehr stolz auf das, was zusammen geleistet wurde und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit, in der wir die Plattform Monat für Monat optimieren und ausbauen – ganz nach dem Motto THINK – CONCEPT – CODE – DEPLOY – MEASURE – REPEAT“.

Bio-Baumwolle mit Sicherheit ohne Gentechnik ? Hohenstein
Textilien ohne Gentechnik – bei diesem Anliegen setzen immer mehr Verbraucher auf Bio-Baumwolle und nehmen dafür gerne auch h?here Preise in Kauf.
03.03.2021

Bio-Baumwolle mit Sicherheit ohne Gentechnik

  • Hohenstein ist als eines von wenigen Prüflaboren weltweit nach ISO 17025 für das ISO/IWA 32:2019 Protokoll akkreditiert
    ?

Textilien ohne Gentechnik – bei diesem Anliegen setzen immer mehr Verbraucher auf Bio-Baumwolle und nehmen dafür gerne auch h?here Preise in Kauf. Denn der Anbau von Bio-Baumwolle erfordert den Verzicht auf gentechnisch ver?ndertes Saatgut sowie chemische Pestizide und Düngemittel. Dennoch finden sich immer wieder gentechnische Ver?nderungen in Textilien, die eigentlich mit den einschl?gigen Bio-Labels ausgezeichnet sind. Die denkbaren Ursachen der Verunreinigung von Bio-Baumwolle durch gentechnische Ver?nderungen sind vielschichtig und reichen über die gesamte Wertsch?pfungskette hinweg. Der Textilprüfdienstleister Hohenstein ist aktuell eines von fünf Laboren europaweit, das die Prüfung von Textilien auf genver?nderte Organismen (englisch: genetically modified organisms, GMO) gem?? dem ISO/IWA 32:2019 Protokoll akkreditiert durchführt.

  • Hohenstein ist als eines von wenigen Prüflaboren weltweit nach ISO 17025 für das ISO/IWA 32:2019 Protokoll akkreditiert
    ?

Textilien ohne Gentechnik – bei diesem Anliegen setzen immer mehr Verbraucher auf Bio-Baumwolle und nehmen dafür gerne auch h?here Preise in Kauf. Denn der Anbau von Bio-Baumwolle erfordert den Verzicht auf gentechnisch ver?ndertes Saatgut sowie chemische Pestizide und Düngemittel. Dennoch finden sich immer wieder gentechnische Ver?nderungen in Textilien, die eigentlich mit den einschl?gigen Bio-Labels ausgezeichnet sind. Die denkbaren Ursachen der Verunreinigung von Bio-Baumwolle durch gentechnische Ver?nderungen sind vielschichtig und reichen über die gesamte Wertsch?pfungskette hinweg. Der Textilprüfdienstleister Hohenstein ist aktuell eines von fünf Laboren europaweit, das die Prüfung von Textilien auf genver?nderte Organismen (englisch: genetically modified organisms, GMO) gem?? dem ISO/IWA 32:2019 Protokoll akkreditiert durchführt.

Das Protokoll wurde von der International Organisation for Standardisation (ISO) als International Workshop Agreement (IWA) auf Initiative von Global Organic Textile Standard (GOTS), Organic Cotton Accelerator (OCA) und Textile Exchange entwickelt. Ziel ist es, ein offizielles, standardisiertes GMO-Testprotokoll für Textilien aus biologischem Anbau anwenden zu k?nnen. Demnach muss jede biologische Baumwolle frei von Gentechnik sein, wohingegen konventionelle Baumwolle den Einsatz von Gentechnik zul?sst. Mitte Februar 2021 ver?ffentlichten die Initiatoren des ISO/IWA 32:2019 Protokolls eine übersicht über die 14 Prüflabore weltweit, die Tests gem?? den Anforderungen des Protokolls durchführen dürfen, darunter auch der deutsche Prüfdienstleister Hohenstein.

Die Hohenstein Experten haben aber auch eigene molekularbiologische Nachweissysteme entwickelt, um gentechnisch ver?nderte Baumwolle an allen kritischen Punkten der gesamten Wertsch?pfungskette prüfen zu k?nnen – von der Roh-Baumwolle über Garne und Fl?chengebilde bis hin zu konfektionierten Endprodukten. Damit erlaubt das Screening die lückenlose Rückverfolgbarkeit über die gesamte textile Kette hinweg mit klaren Ja-/Nein-Aussagen über GMO-freie Baumwolle bzw. Textilien. Als Partnerinstitut von OEKO-TEX? überprüft Hohenstein auch im Rahmen der STANDARD 100 by OEKO-TEX? Zertifizierung Textilien auf gentechnisch ver?nderte Organismen. Bei Einhaltung der Vorgaben k?nnen die Artikel hier mit den Claims ?Bio-Baumwolle“, ?biologische Baumwolle“ oder ?GMO nicht nachweisbar“ beworben werden.

Hersteller, Marken und der Handel, aber auch Zertifizierungsorganisationen profitieren von lückenlosen analytischen Nachweisen bis hin zum Endprodukt: Verbraucher k?nnen darauf vertrauen, dass in den gekauften Artikeln keinerlei gentechnisch ver?nderte Baumwolle nachgewiesen werden konnte. Denn: Bislang beinhalten die meisten Bio-Zertifizierungen entweder gar keine obligatorischen Labortests oder nur Stichproben-Tests am Baumwoll-Saatgut.

In zwei Schritten zu 100 Prozent Gewissheit - Die Hohenstein GMO-Tests laufen wie folgt ab:

1. Die Probe wird zerkleinert und die Baumwollfasern werden mechanisch und enzymatisch aufgeschlossen. Das Erbgut (DNA) wird aus der Faser isoliert und in einem mehrstufigen Prozess aufgereinigt.

2. Eine gentechnische Ver?nderung liegt vor, wenn in der DNA spezifische Zielsequenzen (Markergene) vorhanden sind. Diese lassen sich molekularbiologisch nachweisen. Kontrollreaktionen dienen zum Nachweis unver?nderter Baumwoll-DNA sowie zum Ausschluss falsch-negativer Ergebnisse.

Weitere Informationen:
Hohenstein Bio-Baumwolle Gentechnik
Quelle:

Hohenstein

Jean&Len | Nachhaltige Rucks?cke aus recycelten Materialen und veganem Leder (c) Jean&Len
Jean&Len Nachhaltige Rucks?cke
24.02.2021

Jean&Len | Nachhaltige Rucks?cke aus recycelten Materialen und veganem Leder

  • Rucksack aus der Flasche: Recycelte und vegane Alltagsbegleiter für unterwegs

Der recycelte Rucksack "Hamburg"
Der ideale Begleiter: Ob ins Büro, zur Uni, zum Kurz-Wander-Trip oder zum allt?glichen Shoppen, der neue Jean&Len Rucksack “Hamburg“ ist ein nachhaltiges 2-in-1-Multifunktionstalent mit jeder Menge organisiertem Stauraum. Ob als Rucksack oder Shopper getragen, überzeugt das aus recycelten PET-Flaschen produzierte Stauwunder mit seinem schlicht-modernem Design. Der l?ssige Rucksack l?sst sich im Handumdrehen als Shopper verwenden: Einfach den Druckknopf der Tr?ger l?sen und schon verwandelt sich der Rucksack in eine l?ssige Shopper-Bag, die Du über der Schulter tragen kannst. Dank des wasserabweisenden Rei?verschlussmechanismus und einer Impr?gnierung, die schmutz- und n?sseabweisend wirkt, h?lt der Rucksack Wind und Wetter stand. Der Rucksack “Hamburg“ ist in den Farben Graumeliert, Khaki, Navy-Blau oder Schwarz erh?ltlich.

  • Rucksack aus der Flasche: Recycelte und vegane Alltagsbegleiter für unterwegs

Der recycelte Rucksack "Hamburg"
Der ideale Begleiter: Ob ins Büro, zur Uni, zum Kurz-Wander-Trip oder zum allt?glichen Shoppen, der neue Jean&Len Rucksack “Hamburg“ ist ein nachhaltiges 2-in-1-Multifunktionstalent mit jeder Menge organisiertem Stauraum. Ob als Rucksack oder Shopper getragen, überzeugt das aus recycelten PET-Flaschen produzierte Stauwunder mit seinem schlicht-modernem Design. Der l?ssige Rucksack l?sst sich im Handumdrehen als Shopper verwenden: Einfach den Druckknopf der Tr?ger l?sen und schon verwandelt sich der Rucksack in eine l?ssige Shopper-Bag, die Du über der Schulter tragen kannst. Dank des wasserabweisenden Rei?verschlussmechanismus und einer Impr?gnierung, die schmutz- und n?sseabweisend wirkt, h?lt der Rucksack Wind und Wetter stand. Der Rucksack “Hamburg“ ist in den Farben Graumeliert, Khaki, Navy-Blau oder Schwarz erh?ltlich.

Das gro?zügige Hauptfach inklusive einem extra Laptopfach (bis 13,3 Zoll) bietet viel Stauraum für alle Essentials des Alltags. Ein kleineres Au?enfach am Rücken eignet sich besonders für wertvolle Gegenst?nde, damit diese gleichzeitig griffbereit und sicher aufgehoben sind. Für den optimalen Tragekomfort sorgen eine Rückenpolsterung und verstellbare Tr?ger.

Der vegane Rucksack "Kopenhagen"
Style-Upgrade: Der Rucksack ?Kopenhagen“ ist ein stylischer und funktionaler Rucksack im begehrten Skandi-Style. Das creme-beige Au?enmaterial aus veganem Leder ist schmutzabweisend und leicht zu reinigen. Laptops mit einer Gr??e von bis zu 13, 3 Zoll k?nnen im gro?zügigen Hauptfach mit extra gepolstertem Laptopfach verstaut werden, wertvolle Gegenst?nde wie Handys finden im Geheimfach am Rücken Platz.

Die Jean&Len Rücks?cke ?Hamburg“ und ?Kopenhagen“ sind ab sofort im Onlineshop unter www.jeanlen.de erh?ltlich.

22.02.2021

Cotonea lanciert Stoff Webshop mit fairer Biobaumwolle

Am 22. Februar 2021 geht offiziell der erste Cotonea Business-to-Business-Shop online. Der Baden-Württembergische Hersteller von Biobaumwolltextilien bietet damit internationalen Textilmarken und Modelabels einen effektiven Zugang zu zertifizierten, fairen sowie ?kologischen Biobaumwollstoffen.

fabrics.cotonea.de kombiniert Digitalisierung und Dienstleistung
Einer der wichtigsten Services des Stoff Shops ist das Angebot kostenloser Samples. Zu weiteren Leistungen geh?ren eine Experten-Beratung bei Bedarf sowie die M?glichkeit, neben ganzen Rollen auch 10-Meter-Stücke zu bestellen. In Anbetracht der Pandemie und einer beschleunigten Digitalisierung erachtet das Unternehmen eine einfache Kombination aus online und analog als unabdingbar.

Cotonea erachtet Vertrauenswürdigkeit als wichtigsten Wert der traditionsreichen Marke, der die gesamte Lieferkette vom Baumwollfeld bis zur Produktdarstellung betrifft. Der Qualit?tsanspruch orientiert sich am IVN BEST Standard, der die weniger strenge GOTS Zertifizierung beinhaltet. Cotonea ist als einziger Hersteller zudem über die ganze Fertigungskette fair-for-life-zertifiziert.

Am 22. Februar 2021 geht offiziell der erste Cotonea Business-to-Business-Shop online. Der Baden-Württembergische Hersteller von Biobaumwolltextilien bietet damit internationalen Textilmarken und Modelabels einen effektiven Zugang zu zertifizierten, fairen sowie ?kologischen Biobaumwollstoffen.

fabrics.cotonea.de kombiniert Digitalisierung und Dienstleistung
Einer der wichtigsten Services des Stoff Shops ist das Angebot kostenloser Samples. Zu weiteren Leistungen geh?ren eine Experten-Beratung bei Bedarf sowie die M?glichkeit, neben ganzen Rollen auch 10-Meter-Stücke zu bestellen. In Anbetracht der Pandemie und einer beschleunigten Digitalisierung erachtet das Unternehmen eine einfache Kombination aus online und analog als unabdingbar.

Cotonea erachtet Vertrauenswürdigkeit als wichtigsten Wert der traditionsreichen Marke, der die gesamte Lieferkette vom Baumwollfeld bis zur Produktdarstellung betrifft. Der Qualit?tsanspruch orientiert sich am IVN BEST Standard, der die weniger strenge GOTS Zertifizierung beinhaltet. Cotonea ist als einziger Hersteller zudem über die ganze Fertigungskette fair-for-life-zertifiziert.

Slow Shopping: Kunden erleben mit ihren Sinnen und entscheiden in Ruhe remote
?Nicht erst das kürzlich in Deutschland verabschiedete Lieferkettengesetz zeigt, dass die Themen Umweltfreundlichkeit und Sozialvertr?glichkeit in der Industrie immer wichtiger werden“, so Roland Stelzer, der sich seit über 30 Jahren als Gesch?ftsführer von Cotonea und der Mutterfirma Elmer & Zweifel im Baumwollgesch?ft engagiert. ?Corona hat Slow Fashion und bewussten Konsum zum Trendthema des Alltags gemacht. Die Herstellungsmethoden der Textilindustrie werden von der ?ffentlichkeit immer st?rker hinterfragt. Und Designer, die bewusst produzieren und nachhaltige Produkte anbieten wollen, brauchen Sicherheit, da sie einem beachtlichen Betrugsrisiko ausgesetzt sind. Die Transparenz und Arbeitsweise von Cotonea gibt dem Eink?ufer dagegen die notwendige Sicherheit.“

Das Bempflinger Unternehmen arbeitet partnerschaftlich mit Baumwollanbau-Projekten, die es selbst mitaufgebaut hat, und ist auch in allen weiteren Herstellungsschritten entlang der Lieferkette involviert. Die ?kologische und gesundheitliche Unbedenklichkeit – für Konsument wie auch Textilarbeiterschaft – geh?ren zu den Qualit?ten, die Cotonea konsequent realisiert. Informationen über Zertifikate und Expertise k?nnen Interessierte stets online einsehen oder erfragen.

Die Marke setzt auf eine hohe Vielfalt an Gewebekonstruktionen, die vielf?ltige Einsatzm?glichkeiten abdecken. Darunter Stoffe beispielsweise für DOB, HAKA und KIKO oder für Outdoor, Accessoires, Spielzeug, Schuhe, sowie Arbeitskleidung.
Designer, Eink?ufer, Unternehmen k?nnen einen Zugang zum Cotonea B2B Stoff-Shop beantragen unter: fabrics.cotonea.de

Quelle:

UBERMUT Studio für Kommunikation GbR

(c) stfi
22.02.2021

vti: FFP2-Sicherheit ?made in Saxony“ contra Billigpreise aus China

S?chsische Mittelst?ndler k?mpfen mit Innovation und Know-how im Bereich der FFP2-Masken gegen minderwertige Qualit?t aus Asien.

?Den Mittelst?ndlern wurden von der Bundesregierung viele Millionen für die Entwicklung von textiler Schutzausrüstung in der Pandemie versprochen. Doch angekommen ist bei den Textilern in Sachsen bis jetzt nichts“, stellt Dr.-Ing. Jenz Otto, Hauptgesch?ftsführer des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. (vti), entt?uscht fest. W?hrend die deutschen Bürger in den Apotheken nach wie vor Masken aus China mit teilweise fragwürdigen Kennzeichnungen auf die Gutscheine der Bundesregierung erhielten, würden für die Qualit?tsmasken ?made in Germany“ internationale Vertriebswege aufgebaut.

S?chsische Textilunternehmen aus dem vti-Verbandsgebiet, die den Aufrufen der Regierung zur Produktion von Schutzausrüstung im Frühjahr 2020 mit Euphorie, viel Enthusiasmus, hohen Investitions- und Entwicklungskosten gefolgt sind und den Versprechungen vertraut haben, seien bei der F?rderung leer ausgegangen.

S?chsische Mittelst?ndler k?mpfen mit Innovation und Know-how im Bereich der FFP2-Masken gegen minderwertige Qualit?t aus Asien.

?Den Mittelst?ndlern wurden von der Bundesregierung viele Millionen für die Entwicklung von textiler Schutzausrüstung in der Pandemie versprochen. Doch angekommen ist bei den Textilern in Sachsen bis jetzt nichts“, stellt Dr.-Ing. Jenz Otto, Hauptgesch?ftsführer des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. (vti), entt?uscht fest. W?hrend die deutschen Bürger in den Apotheken nach wie vor Masken aus China mit teilweise fragwürdigen Kennzeichnungen auf die Gutscheine der Bundesregierung erhielten, würden für die Qualit?tsmasken ?made in Germany“ internationale Vertriebswege aufgebaut.

S?chsische Textilunternehmen aus dem vti-Verbandsgebiet, die den Aufrufen der Regierung zur Produktion von Schutzausrüstung im Frühjahr 2020 mit Euphorie, viel Enthusiasmus, hohen Investitions- und Entwicklungskosten gefolgt sind und den Versprechungen vertraut haben, seien bei der F?rderung leer ausgegangen.

Das weltweit agierende Unternehmen Norafin Industries (Germany) GmbH (Norafin) führt die Tradition der Textil- und Vliesstoffindustrie fort.
Als die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 in Deutschland ankam, entstand ein neuer Produktionszweig bei Norafin.

Der Vliesstoffspezialist Norafin fand sich mit dem Anlagenbauer XENON Automatisierungstechnik GmbH aus Dresden zusammen. Beide Unternehmen entwickelten eine High-Tech-Maskenproduktionsanlage, die zertifizierte FFP2-Masken vollautomatisiert, ohne manuelle Arbeitsschritte produziert. Ab Juni waren 20.000 Alltagsmasken ?Nora LIGHT“ pro Woche mit der ersten Pilot-Anlage m?glich. Mittlerweile ist bereits der Nachfolgetyp mit einer Kapazit?t von 250.000 Masken pro Woche in Betrieb.

Die zertifizierte FFP2 Maske ?Nora F“ filtert mindestens 94 Prozent der Partikel und Aerosole gr??er als 0,6 μm. Damit minimiert sie für den Tr?ger und sein Gegenüber das Corona-Infektionsrisiko im geforderten Standard.Die Maske besteht aus vier Schichten Spezialvliesstoff. Die Au?enlage (100 Prozent PET) sorgt für Stabilit?t und eine erste Filterung von Staub, die doppelte Mittellage (100 Prozent Polypropylen) sichert die Filtration der Aerosole ab und die Innenlage (ebenfalls 100 Prozent PET) transportiert die Feuchtigkeit der Atemluft nach au?en.

Diese Masken k?nnen auch in der industriellen Anwendung in rauen Arbeitsumgebungen für den sicheren Arbeitsschutz im Umgang mit Glasfasern, Metall, diversen Kunststoffen und ?lnebel sorgen.

Die n?chste Innovationsstufe der ?Nora F“ ist mit drei Schwerpunkten bereits fest geplant. Dabei stehen die Nachhaltigkeit mit recyclingf?higen und kompostierbaren Materialien, die antivirale und bakterielle Funktionalit?t sowie der Tragekomfort im Blickpunkt des Entwicklungsteams um Marc Jolly, Head of R&D und Johannes Loos, Business Unit Manager bei Norafin.

André Lang, Gesch?ftsführer von Norafin, und sein Team sind hochmotiviert an die Entwicklung und Herstellung der Masken gegangen, haben viele Zusatzschichten mit den XENON-Ingenieuren für die Maske ?made in Saxony“ aufgebracht und jeweils hohe sechsstellige Summen investiert. Umso entt?uschter war das Team als der Ablehnungsbescheid für die F?rderung der s?chsischen Maskenproduktion vom Bundeswirtschaftsministerium einen Tag vor Weihnachten ankam.
Norafin geht daher jetzt auch eigene internationale Vertriebswege.

Dr.-Ing. Jenz Otto vom vti plant für die Unterstützung der Vertriebsaktivit?ten der Unternehmen aus dem Verband auch in diesem Jahr wieder eine Pr?sentationsveranstaltung mit Anwendern textiler Gesundheits- und Schutzausrüstung am 28. September 2021 in Chemnitz.

?

Von Babyschlafsack bis nachhaltige Kollektion Innovative Textilprojekte an der Hochschule Niederrhein (c) Hochschule Niederrhein
Das Gewinnerteam in der Zoom-Ansicht.
19.02.2021

Innovative Textilprojekte an der Hochschule Niederrhein

  • Von Babyschlafsack bis nachhaltige Kollektion

Smarte Babyschlafs?cke, nachhaltige Kollektionen für Mensch und Tier und kreative Projekte für Entwicklungsf?rderung von Kindern. Die diesj?hrigen Abschlussprojekte der Studierenden des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik an der Hochschule Niederrhein überzeugten mit ihrer Vielfalt, Kreativit?t und Innovation. 220 Studierende aus zwanzig Teams stellten ihre Abschlussarbeiten via Zoom vor.

Professorin Dr. Kerstin Z?ll, die den Projekte-Steuerkreis koordiniert, freut sich ganz besonders über die erfolgreichen Arbeiten: ?Kompliment an die Studierenden, die die Projekte diesmal als (nahezu) komplett digitale Veranstaltung gemeistert haben. Die Kreativit?t und Qualit?t der erarbeiteten Ergebnisse begeistern.“

  • Von Babyschlafsack bis nachhaltige Kollektion

Smarte Babyschlafs?cke, nachhaltige Kollektionen für Mensch und Tier und kreative Projekte für Entwicklungsf?rderung von Kindern. Die diesj?hrigen Abschlussprojekte der Studierenden des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik an der Hochschule Niederrhein überzeugten mit ihrer Vielfalt, Kreativit?t und Innovation. 220 Studierende aus zwanzig Teams stellten ihre Abschlussarbeiten via Zoom vor.

Professorin Dr. Kerstin Z?ll, die den Projekte-Steuerkreis koordiniert, freut sich ganz besonders über die erfolgreichen Arbeiten: ?Kompliment an die Studierenden, die die Projekte diesmal als (nahezu) komplett digitale Veranstaltung gemeistert haben. Die Kreativit?t und Qualit?t der erarbeiteten Ergebnisse begeistern.“

Die zuf?llig zusammengesetzten Teams, bestehend aus etwa zehn Teilnehmern, hatten von ihrem Kick-off-Meeting am 29. Oktober bis zum Abgabetermin am 18. Januar Zeit ihre Projekte auszuarbeiten. Die Themen wurden den Studierenden von Auftraggebern aus der Wirtschaft und Forschung vorgegeben. Zur Seite standen ihnen jeweils ein Mitglied des Prüfungskomitees sowie Ansprechpartner in den Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Normalerweise bewertet eine Jury die Abgaben und ermittelt das beste Projekt des Abends. In der diesj?hrigen Ausgabe wurde ein Publikumspreis ausgerufen. Mit ihrem Projekt ?Entwicklung eines Schlafsacks der Zukunft – Modell Future“ gewann Team 20 diesen Preis. Ihr smarter Babyschlafsack überzeugte das Publikum voll und ganz. ?Unsere Idee war es, in Kooperation mit der Firma Varietex GmbH, einen innovativen Babyschlafsack zu entwickeln, der neben dem Aspekt der Nachhaltigkeit ein genderneutrales Design, sowohl Multifunktionalit?t erfüllen sollte“, sagt Lea K?mper, Teamführerin von Team 20.

Bemerkenswert war die Vielfalt der Projekte und die qualitative hochwertige Leistung der Studierenden. Die Projekte spiegelten klar die im Fachbereich relevanten Trends wieder: Nachhaltigkeit und die Digitalisierung von Kleidung. Ausgedrückt wird dies durch die beinahe vollst?ndige Nutzung von nachhaltigen Stoffen und Ressourcen in der Entwicklung und Produktion der Projekte, aber auch in den verarbeiteten smarten L?sungen, wie zum Beispiel Messsensoren oder Lichtelementen, die den Nutzen des Produkts erleichtern oder sogar erweitern sollen.

Den Publikumspreis am Ende der Veranstaltung verlieh der Dekan des Fachbereichs Prof. Dr. Lutz Vossebein vor den insgesamt 280 Teilnehmern der Veranstaltung. Die Gewinner dürfen sich über Siegerurkunden und einen Satz personalisierter T-Shirts freuen.

Hohenstein: Autorisierte Zertifizierungsstelle des Grünen Knopfs (c) BMZ
12.02.2021

Hohenstein: Autorisierte Zertifizierungsstelle des Grünen Knopfs

Ernannte Auditorinnen und Auditoren des Textilprüfdienstleisters Hohenstein sind künftig auch in Sachen Grüner Knopf unterwegs. Denn Hohenstein ist vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) autorisiert, die Einhaltung der Anforderungen bei den antragstellenden Unternehmen gem?? dem Zertifizierungsprogramm des staatlichen Siegels für nachhaltige Textilien zu überprüfen.

Ernannte Auditorinnen und Auditoren des Textilprüfdienstleisters Hohenstein sind künftig auch in Sachen Grüner Knopf unterwegs. Denn Hohenstein ist vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) autorisiert, die Einhaltung der Anforderungen bei den antragstellenden Unternehmen gem?? dem Zertifizierungsprogramm des staatlichen Siegels für nachhaltige Textilien zu überprüfen.

Die neue Zertifizierungsstelle des Grünen Knopfs kann auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz zurückgreifen: Hohenstein ist schon seit Jahrzehnten auf die Prüfung und Zertifizierung textiler Produkte und die Auditierung von Unternehmen entlang der gesamten textilen Kette spezialisiert. Als Gründungsmitglied und Prüfinstanz der OEKO-TEX? Gemeinschaft hat sich das Unternehmen stets für Verbraucherschutz und Produktverantwortung stark gemacht. Das Produktlabel MADE IN GREEN by OEKO-TEX? für schadstoffgeprüfte sowie umweltfreundlich und sozial verantwortlich hergestellte Textilien ist eines der Siegel, die das BMZ aktuell als Voraussetzung für die Vergabe des Grünen Knopfs anerkennt. Interessierte Unternehmen k?nnen also gleich doppelt von der Zertifizierung aus einer Hand profitieren. Unabh?ngig von MADE IN GREEN ist Hohenstein aber auch in der Lage, Unternehmen und ihre Produkte nach den staatlich geforderten 46 Kriterien ?kologischer und sozialer Nachhaltigkeit des Grünen Knopfs zu prüfen.

Floringo erh?lt Nachhaltigkeitssiegel ?Grüner Knopf“ (c) Floringo
11.02.2021

Floringo erh?lt Nachhaltigkeitssiegel ?Grüner Knopf“

Das Unternehmen erhielt am 10. Februar 2021 die offizielle Anerkennung für seine sozial und ?kologisch nachhaltig hergestellten Textilien. Ab sofort tragen gro?e Teile der Standard-Kollektion sowie kundenindividuelle Frottiertücher und Badem?ntel das von Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller initiierte Label.

Floringo hat sich von jeher dem Ziel verschrieben, qualitativ hochwertige, zielgruppenspezifische Produkte mit einem gro?en ?kologischen und damit einhergehenden ?konomischen Nutzen anzubieten. Diese Grunds?tze hat der Frottierspezialist erstmals im Jahr 2016 in seinem Nachhaltigkeitsbericht ver?ffentlicht und im darauffolgenden Fortschrittsbericht weiterentwickelt. Mit der ?Grüner Knopf“-Zertifizierung hat das Unternehmen nun auch den Beweis für seine unternehmerische Gesellschaftsverantwortung (Corporate Social Responsibility) angetreten.

Das Unternehmen erhielt am 10. Februar 2021 die offizielle Anerkennung für seine sozial und ?kologisch nachhaltig hergestellten Textilien. Ab sofort tragen gro?e Teile der Standard-Kollektion sowie kundenindividuelle Frottiertücher und Badem?ntel das von Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller initiierte Label.

Floringo hat sich von jeher dem Ziel verschrieben, qualitativ hochwertige, zielgruppenspezifische Produkte mit einem gro?en ?kologischen und damit einhergehenden ?konomischen Nutzen anzubieten. Diese Grunds?tze hat der Frottierspezialist erstmals im Jahr 2016 in seinem Nachhaltigkeitsbericht ver?ffentlicht und im darauffolgenden Fortschrittsbericht weiterentwickelt. Mit der ?Grüner Knopf“-Zertifizierung hat das Unternehmen nun auch den Beweis für seine unternehmerische Gesellschaftsverantwortung (Corporate Social Responsibility) angetreten.

Staatliches Siegel für eine breite Produktpalette
Ab sofort tragen nicht nur viele bew?hrte Frottiertuch-Linien (z.B. Best-Print, Eco-Star, Line-Star, Luxury-, Profi- und Promo-Line), Badevorleger, Decken und Badem?ntel (z.B. Twin-Star) von Floringo das staatliche Siegel ?Grüner Knopf“. Die Auszeichnung gilt auch für kundeneigene Sortimente, die Floringo individuell für namhafte Textilservice-Unternehmen, Hotelausstatter, Internationale Hotelketten, Tourismus-Konzerne und Werbeartikel-H?ndler herstellt.

?

Quelle:

Textilberatung Hamburg

Zuse-Gemeinschaft: Mit gutem Auge für gef?hrliche Teilchen (c) Gerhardt/GNF
Mikroplastik an einem Filterkorn aus por?sem Keramikmaterial (angeschliffen), sichtbar gemacht durch Farbstoff und UV-Anregung im Fluoreszenzmikroskop.
10.02.2021

Zuse-Gemeinschaft: Mit gutem Auge für gef?hrliche Teilchen

  • ?Wie Berliner Forscher mit digitaler Technik Mikroplastik aufspüren und analysieren

Beim Kampf gegen Mikroplastik in der Umwelt dr?ngt die Zeit. Forschende aus der Zuse-Gemeinschaft beschreiten mit innovativen Monitoring- und Analysetools neue Wege bei der Erfassung und Bestimmung von Kunststoffabf?llen. ?Mikroplastik finden und vermeiden“ fokussiert auf den Nachweis von Mikroplastik in Gew?ssern.

Jahr für Jahr gelangen laut einer Sch?tzung des Weltwirtschaftsforums (WEF) mindestens acht Millionen Tonnen Kunststoffabf?lle in die Weltmeere. Einmal dort angelangt, zersetzen sich diese, sofern Gegenma?nahmen fehlen, schrittweise zu gef?hrlichem Mikroplastikpartikeln (MPP). W?hrend die Verschmutzung rapide w?chst, ist der MPP-Nachweis verh?ltnism??ig zeitaufw?ndig. So muss für die heutigen Analysemethoden wie spezielle Infrarot-Spektrometer das Mikroplastik in mehreren Schritten aus der Probe isoliert werden.

Zu einer deutlichen Verkürzung der Analysezeit für Mikroplastik will Tobias Gerhardt, Chemiker an der Berliner Gesellschaft zur F?rderung der naturwissenschaftlich-technischen Forschung (GNF) kommen.

  • ?Wie Berliner Forscher mit digitaler Technik Mikroplastik aufspüren und analysieren

Beim Kampf gegen Mikroplastik in der Umwelt dr?ngt die Zeit. Forschende aus der Zuse-Gemeinschaft beschreiten mit innovativen Monitoring- und Analysetools neue Wege bei der Erfassung und Bestimmung von Kunststoffabf?llen. ?Mikroplastik finden und vermeiden“ fokussiert auf den Nachweis von Mikroplastik in Gew?ssern.

Jahr für Jahr gelangen laut einer Sch?tzung des Weltwirtschaftsforums (WEF) mindestens acht Millionen Tonnen Kunststoffabf?lle in die Weltmeere. Einmal dort angelangt, zersetzen sich diese, sofern Gegenma?nahmen fehlen, schrittweise zu gef?hrlichem Mikroplastikpartikeln (MPP). W?hrend die Verschmutzung rapide w?chst, ist der MPP-Nachweis verh?ltnism??ig zeitaufw?ndig. So muss für die heutigen Analysemethoden wie spezielle Infrarot-Spektrometer das Mikroplastik in mehreren Schritten aus der Probe isoliert werden.

Zu einer deutlichen Verkürzung der Analysezeit für Mikroplastik will Tobias Gerhardt, Chemiker an der Berliner Gesellschaft zur F?rderung der naturwissenschaftlich-technischen Forschung (GNF) kommen.

In einem seit Anfang 2020 laufenden, vom Bundeswirtschaftsministerium gef?rderten Verbundprojekt zur Entwicklung von Mikroemulsionen für die Analytik von MPP und Biofilmen arbeitet sein Team zusammen mit der Universit?t Bayreuth, der Firma mibic und anderen Partnern daran, durch den gezielten Einsatz von Farbstoffen die Analyse von Mikroplastik zu verbessern und zu beschleunigen. ?Durch die Auswahl spezieller Farbstoffe ist es m?glich, in der Analyse bestimmte Kunststoffklassen wie z.B. Nylon, PET oder Polypropylen (PP) nur anhand der Fluoreszenzfarbe zu unterscheiden, wodurch wir die Analysezeiten massiv verkürzen k?nnen“, sagt Gerhardt. Die Forschenden wollen die Analysezeiten von mehreren Wochen auf einen bis wenige Tage reduzieren. Sichtbar werden die Mikroplastikteilchen dann mit ultraviolettem Licht unter dem Fluoreszenz-Mikroskop.

Farbstoffe für Mikroemulsionen
Eine Herausforderung für die Forschenden: Die Mikroplastikteilchen in der Analyse mit den Farbstoffen optisch von ihrer organischen Umgebung zu trennen. Denn an den Kunststoffpartikeln bilden sich in Gew?ssern schnell Biofilme und generell enthalten Umweltproben h?ufig viel organisches Material. Um die notwendige optische Trennung zu erreichen, nutzt Gerhardt in den w?ssrigen L?sungen, die er untersucht, die Eigenschaften von besonderen Mizellsystemen, und zwar von sogenannten Mikroemulsionen. Das sind dreidimensionale, zusammengelagerte Aggregate aus Tensidmolekülen, in die er Farbstoffe einbringt. Die Mizellen dienen als Transportmittel, um den Farbstoff direkt zum Plastik zu transportieren und dieses dann einzuf?rben.

?Mit den Mikroemulsionen die wir entwickelt haben, k?nnen wir Mikroplastik mit hoher Selektivit?t einf?rben“, erl?utert der GNF-Experte. Ein h?ufiges Problem beim Einf?rben von Mikroplastik mit anderen Methoden ist, dass h?ufig auch biologische Bestandteile der Probe wie Holz und andere Pflanzenreste eingef?rbt werden. ?Da wir das Mikroplastik nicht nur oberfl?chlich anf?rben, k?nnen alle st?renden Anf?rbungen von biologischem Material wieder abgewaschen werden und nur das Mikroplastik fluoresziert im UV-Licht“, so Gerhardt. Auf diese Weise will das GNF-Team innerhalb kurzer Zeit die Belastung an Mikroplastikpartikeln in einer Probe bestimmen. Die Kunststoffreste, denen die GNF-Wissenschaftler auf der Spur sind, reichen vom Millimeter gro?en Partikel bis in den Mikrometer-Bereich, der winzigste Teilchen von wenigen Tausendstel Millimeter Gr??e erfasst.

?Flocki“ für die Wasserwirtschaft
Im optimalen Fall wird Kunststoff in Gew?ssern gar nicht erst so klein oder aber im Kl?rwerk erfasst. Um im Kl?rwerk kleinste Schmutzpartikel im Mikrometerbereich filtern zu k?nnen, setzt die Wasserwirtschaft so genannte Flockungsmittel ein, welche die Partikel binden, damit diese zun?chst Mikro- und dann Makropartikel bilden. Für deren Dosierung gibt es noch kein industriell etabliertes Verfahren und bekanntlich hilft viel nicht immer viel. Die Gesellschaft zur F?rderung angewandter Informatik (GFaI e.V.), wie die GNF in Berlin-Adlershof ans?ssig, hat deshalb im vom Bundeswirtschaftsministerium gef?rderten Projekt ?Flocki“ zusammen mit einem Industriepartner ein bildbasiertes Messsystem zur optimalen Dosierung für den Einsatz von Flockungsmitteln entwickelt. Es l?sst sich auch für Mikroplastik einsetzen. Aus dem Projekt ist ein Aufnahmesystem hervorgegangen, an dem das Schmutzwasser direkt vorbei transportiert und im Anschluss die Aufnahmen analysiert und die Partikel vermessen werden. ?Von den aufgezeichneten Bildern mit den sichtbar gemachten Partikeln und Flocken k?nnen wir Rückschlüsse auf die n?tige Dosierung ableiten“, erkl?rt GFaI-Experte Martin Pfaff. Neben dem Aufnahmesystem zur Erfassung des Schmutzwassers, spielt der Schwellwertalgorithmus zur Erkennung der Partikel eine zentrale Rolle bei der Auswertung.

Eigene Berechnungen für kleine Bildbereiche
Anders als in der klassischen Digitalfotografie greift der Algorithmus im Projekt ?Flocki“ nicht für das ganze Bild, sondern bezieht sich auf viele kleine Bildbereiche, für die jeweils eigene Berechnungen stattfinden. ?So lassen sich im Kl?rwerk unabh?ngig vom Verschmutzungs- und Flockungsgrad die Agglomerate im Mikrometerbereich zuverl?ssig aufspüren und gleichzeitig die Dosierung der Flockungsmittel optimieren“, erkl?rt Pfaff. Dreh- und Angelpunkt des Systems ist jedoch neben dem Aufnahmesystem die Verwendung geeigneter Messparameter, die sich im Forschungsprojekt als aussagekr?ftig herauskristallisiert haben. Sie beschreiben die Formver?nderungen der Partikel über die gesamte Messung und lassen Rückschlüsse über den jeweils aktuellen Dosiergrad zu. Mit ihrer Hilfe kann somit die Beigabe des Flockungsmittels automatisiert werden.

Seitens der GFaI ist man bereit für eine Kommerzialisierung der Technik. ?Angesichts der n?tigen und voranschreitenden Digitalisierung in der Wasserwirtschaft versprechen wir uns viel von der Technik. Sie kann zu verbesserter Rohstoffeffizienz und zu einem hohen Umweltschutzniveau beim Vermeiden auch des Eintrags von Mikroplastik in Gew?sser beitragen“, erkl?rt GFaI-Abteilungsleiter Frank Püschel.

?Forschende aus Instituten der Zuse-Gemeinschaft nutzen interdisziplin?r ihre Expertise aus Chemie, Informatik und Umweltwissenschaften, um die von Mikroplastik ausgehenden Gefahren für die Umwelt einzud?mmen“, erkl?rt der Gesch?ftsführer der Zuse-Gemeinschaft, Dr. Klaus Jansen.

Quelle:


Zuse-Gemeinschaft

Jens Frey MUVEO Gescha?ftsfu?hrer (li) und Alexander Hitzel (re) INNATEX Projektleiter. Bild ?INNATEX Stefan Ho?ning.jpg
08.02.2021

INNATEX wegen Pandemie in ursprünglicher Form abgesagt

  • INNATEX pr?sentiert die SHOWROOM ORDER DAYS vom 26. Februar bis 1. M?rz 2021
  • Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien f?llt erstmals seit über 20 Jahren aus

Der Veranstalter der INNATEX muss aufgrund der unsicheren Pandemie-Situation die internationale Fachmesse in ihrer ursprünglichen Form absagen. Stattdessen lanciert die MUVEO GmbH die INNATEX SHOWROOM ORDER DAYS vom 26. Februar bis 1. M?rz 2021 im Messecenter Rhein-Main in Hofheim-Wallau.

Beim neuen Konzept handelt es sich um ein Fashion-Showroom-Format, das exklusiv unter Einbeziehung der Lage um COVID-19 konzipiert wurde und auf der Vermietung einzelner Pr?sentationsfl?chen basiert. Teilnehmende Green-Fashion-Labels k?nnen dort ihre neuen Kollektionen den Bestandskund*innen ausschlie?lich nach fester Terminvereinbarung pr?sentieren.

  • INNATEX pr?sentiert die SHOWROOM ORDER DAYS vom 26. Februar bis 1. M?rz 2021
  • Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien f?llt erstmals seit über 20 Jahren aus

Der Veranstalter der INNATEX muss aufgrund der unsicheren Pandemie-Situation die internationale Fachmesse in ihrer ursprünglichen Form absagen. Stattdessen lanciert die MUVEO GmbH die INNATEX SHOWROOM ORDER DAYS vom 26. Februar bis 1. M?rz 2021 im Messecenter Rhein-Main in Hofheim-Wallau.

Beim neuen Konzept handelt es sich um ein Fashion-Showroom-Format, das exklusiv unter Einbeziehung der Lage um COVID-19 konzipiert wurde und auf der Vermietung einzelner Pr?sentationsfl?chen basiert. Teilnehmende Green-Fashion-Labels k?nnen dort ihre neuen Kollektionen den Bestandskund*innen ausschlie?lich nach fester Terminvereinbarung pr?sentieren.

Noch Anfang dieses Jahres war die MUVEO GmbH davon ausgegangen, dass nach der erfolgreich verlaufenen INNATEX im Sommer nun die 48. Edition unter dem Motto ON WE GO Ende Februar stattfinden k?nne. Im weiteren Verlauf der COVID-19-Pandemie zeichnete sich jedoch immer st?rker eine Absage der internationalen Fachmesse für nachhaltige Textilien ab. Trotz langer Bemühungen, weiterer Anpassungen und intensivem Dialog beschlossen alle Parteien schlie?lich, dass eine Fachmesse im ursprünglichen Format derzeit nicht zu verantworten ist.

ON WE GO: Motto und Verantwortungsbewusstsein bleiben unver?ndert
?über die letzten Monate hinweg erreichten uns regelm??ig Anfragen zur Machbarkeit einer? Frühjahrs-Messe“, so Projektleiter Alexander Hitzel. ?In den vielen Gespr?chen erkannten wir den hohen Bedarf an einer Pr?sentations- und Orderm?glichkeit, was es uns nur mehr erschwerte, dass wir lange keine definitive Aussage treffen konnten. Sicherheit und Gesundheit haben h?chste Priorit?t, ein Risiko für alle Beteiligten steht au?er Frage. Jede Ma?nahme ist wichtig, auch wenn das die Absage der INNATEX als klassische Fachmesse bedeutet. Umso mehr freuen wir uns jetzt über die Freigabe der INNATEX SHOWROOM ORDER DAYS, mit denen wir unseren Partner*innen doch noch Raum geben k?nnen, ihre Kund*innen bei Frankfurt am Main zu treffen und Order zu schreiben.“

Seit Beginn 2020 ist der Messeveranstalter Betreiber des Messecenter Rhein-Main und kann die Location somit ohne langwieirge Abstimmungsprozesse zur Verfügung stellen.
?Die INNATEX SHOWROOM ORDER DAYS werden in einem intimen Rahmen, unter sehr ausdifferenzierter Fl?chenplanung und strengen Hygienema?nahmen mit ausschlie?lich von den Labels geladenen Besucher*innen stattfinden“, erl?utert Hitzel.

Trotz Pandemie: Green Fashion macht weiter und soll zug?nglich für alle sein
?Im Gegensatz zur INNATEX, die sich als sehr famili?re und offene Messe für alle Altersgruppen, Ans?tze und Stilrichtungen versteht, definieren sich die INNATEX SHOWROOM ORDER DAYS nun über ihre Exklusivit?t“, so Hitzel. ?Wir werden diese besondere Ordersaison mit einer einzigartigen Pr?sentationsform den Umst?nden angepasst abrunden und freuen uns schon auf eine Neuauflage der INNATEX 48 im Sommer vom 31.07. bis 02.08.2021. Das Motto ON WE GO ist passender denn je und wird uns das ganze Jahr 2021 begleiten.“

35. Internationale Baumwolltagung Bremen: Baumwollverarbeitungsprozesse (c) ? Bühler AG
05.02.2021

35. Internationale Baumwolltagung Bremen: Baumwollverarbeitungsprozesse

In wenigen Wochen geht die Internationale Baumwolltagung Bremen weltweit an den Start. Die Bremer Baumwollb?rse und das Faserinstitut Bremen als Organisatoren pr?sentieren dieses Mal eine zukunftsgerichtete Tagungsplattform im digitalen Format. Für Professionals aus Wissenschaft und Praxis ist sie von überall auf der Welt besuchbar. Neben den Themen wie Produktion, Nachhaltigkeit im Baumwollsektor, neue, spannende Produkte aus Baumwolle gelten die technischen Vortr?ge als das Herz der Bremer Tagung.

Der technische Fortschritt gewinnt an Dynamik
Die Verfahren der Baumwollverarbeitung werden immer produktiver und intelligenter. Dies verdeutlichen Vortr?ge aus der Textilforschung und dem Textilmaschinenbau zu Fertigungsprozessen. An beiden Konferenztagen findet jeweils eine Sitzung unter der Leitung von Stefan Schmidt, Referent für Wissenschaft und Technik beim Industrieverband Veredlung, Garne, Gewebe und technische Textilien (IVGT), Frankfurt, statt.

Vorgestellt werden unter anderem:

In wenigen Wochen geht die Internationale Baumwolltagung Bremen weltweit an den Start. Die Bremer Baumwollb?rse und das Faserinstitut Bremen als Organisatoren pr?sentieren dieses Mal eine zukunftsgerichtete Tagungsplattform im digitalen Format. Für Professionals aus Wissenschaft und Praxis ist sie von überall auf der Welt besuchbar. Neben den Themen wie Produktion, Nachhaltigkeit im Baumwollsektor, neue, spannende Produkte aus Baumwolle gelten die technischen Vortr?ge als das Herz der Bremer Tagung.

Der technische Fortschritt gewinnt an Dynamik
Die Verfahren der Baumwollverarbeitung werden immer produktiver und intelligenter. Dies verdeutlichen Vortr?ge aus der Textilforschung und dem Textilmaschinenbau zu Fertigungsprozessen. An beiden Konferenztagen findet jeweils eine Sitzung unter der Leitung von Stefan Schmidt, Referent für Wissenschaft und Technik beim Industrieverband Veredlung, Garne, Gewebe und technische Textilien (IVGT), Frankfurt, statt.

Vorgestellt werden unter anderem:

Aus rezyklierten Rohmaterialen werden neuartige Produkte
Stephan Baz ist Bereichsleiter für Stapelfasertechnologien im Bereich Forschung und Entwicklung des Deutschen Instituts für Textil- und Faserforschung (DITF), Denkendorf. ?Wie verh?lt sich recyceltes Rohmaterial beim Verspinnen?“ Diese Frage diskutiert Baz in seinem Vortrag und bezieht hier unter anderem Baumwolle, Polyester und technische Fasern aus Carbon mit ein.*

Verspinnen von Fasern zu Qualit?tsgarnen mit hohem Kurzfaseranteil
‘Spinning with a high short fiber content‘ lautet das Thema eines informativen Vortrages von Harald Schwippl, Leiter der Technologie und Prozessanalytik bei der Maschinenfabrik Rieter AG, Winterthur, Schweiz.*

Verbesserte Kardiertechnologie für mehr Qualit?t und Produktionsleistung
Ralf Müller ist Leiter Forschung und Entwicklung im Bereich Spinnereitechnologie bei der Maschinenfabrik Trützschler GmbH & Co. KG, M?nchengladbach. In seinem Vortrag stellt Müller ein neues Verfahren zur Regulierung eines optimalen Kardierspaltes als Abstand zwischen der Trommel- und der Deckelgarnitur vor.*

Baumwollverunreinigungen vor Verarbeitung minimieren
Oswald Baldischwieler, Product Manager Online-System bei der Uster Technologies AG, Uster, Schweiz, pr?sentiert Ergebnisse von Praxisstudien des Total Contamination Control-Systems (TTC) der letzten fünf Jahre aus 236 Spinnereien in neun ma?geblichen Textilproduktionsl?ndern wie China, Indien, Bangladesch, Pakistan, Türkei oder Vietnam.*

Weniger Haarigkeit bei feinf?digen hochwertigen Ringgarnen
Stuart Gordon ist ein führender Wissenschaftler bei der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) in der Abteilung für Landwirtschaft und Ern?hrung mit Sitz in Waurn Ponds, Victoria, Australien. Die Kontrolle der Haarigkeit von Ringgarnen gilt als wichtiger Forschungsschwerpunkt innerhalb der Ringspinnerei.*

?

*Weitere Informationen finden Sie im Anhang

Quelle:

Bremer Baumwollb?rse