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Lockdown light: Massive Umsatzeinbrüche in erster November-Woche (c) BTE Handelsverband Textil
BTE-Pr?sident Steffen Jost
10.11.2020

Lockdown light: Massive Umsatzeinbrüche in erster November-Woche

Der station?re Fashionhandel ist handelsweit unver?ndert die Branche, die am st?rksten unter der Corona-Pandemie leidet. Bereits Mitte Oktober waren mit dem Anstieg der Infizierten-Zahlen und den damit verbundenen Warnungen der Politik die Kundenfrequenzen und Ums?tze in den Mode- und Schuhgesch?ften massiv eingebrochen. Der Shutdown der Gastronomie und der Freizeitbranche hat die Kundenfrequenzen noch einmal nach unten gedrückt. ?Nach ersten BTE-Berechnungen liegen die Ums?tze in der ersten November-Woche branchenweit rund 40 Prozent unter Vorjahr, in etlichen F?llen kamen Modeh?ndler nicht mal auf die H?lfte ihrer üblichen Ums?tze“, berichtet BTE-Pr?sident Steffen Jost. ?Aktuell machen die meisten Gesch?fte jeden Tag Verlust, weil die Ums?tze nicht mal die anfallenden Kosten decken.“

Der station?re Fashionhandel ist handelsweit unver?ndert die Branche, die am st?rksten unter der Corona-Pandemie leidet. Bereits Mitte Oktober waren mit dem Anstieg der Infizierten-Zahlen und den damit verbundenen Warnungen der Politik die Kundenfrequenzen und Ums?tze in den Mode- und Schuhgesch?ften massiv eingebrochen. Der Shutdown der Gastronomie und der Freizeitbranche hat die Kundenfrequenzen noch einmal nach unten gedrückt. ?Nach ersten BTE-Berechnungen liegen die Ums?tze in der ersten November-Woche branchenweit rund 40 Prozent unter Vorjahr, in etlichen F?llen kamen Modeh?ndler nicht mal auf die H?lfte ihrer üblichen Ums?tze“, berichtet BTE-Pr?sident Steffen Jost. ?Aktuell machen die meisten Gesch?fte jeden Tag Verlust, weil die Ums?tze nicht mal die anfallenden Kosten decken.“

Betriebswirtschaftlich ist das Jahr ohnehin nicht mehr zu retten. Bis auf wenige glückliche Ausnahmen dürften 2020 so gut wie alle Textil- und Schuhgesch?fte tief in den roten Zahlen landen. Diese Gesch?fte werden nur überleben, wenn sie auf Reserven und Gespartes zurückgreifen k?nnen. Bei vielen Unternehmern ist das gleichbedeutend mit dem Verzehr oder sogar vollst?ndigen Verlust der Altersversorgung. ?Im Gegensatz zu Gro?unternehmen k?nnen sich die meisten Mittelst?ndler auch nicht über eine Insolvenz entschulden, da sie in der Regel pers?nlich haften“, wei? Jost.

Es ist daher zu erwarten, dass im n?chsten Jahr viele Mode- und Schuhgesch?fte für immer schlie?en werden, weil sie die neue Ware und die Miete nicht mehr bezahlen k?nnen. Für die Innenst?dte ist diese Entwicklung dramatisch. Das Ladensterben wird viele Standorte zu Geisterst?dten machen und auch in den Lauflagen der Gro?st?dte werden viele Lichter für immer ausgehen. ?Wenn die Politik dies verhindern will, brauchen wir massive direkte Hilfen“, fordert BTE-Pr?sident Jost.

Digitalisierung und Online-Verkauf sind dabei keinesfalls ein Allheilmittel. Denn ein Verkauf über Online-Plattformen wie Amazon oder Zalando kostet den H?ndler rund 20 Prozent vom Umsatz. ?Da die durchschnittliche Umsatzrendite im mittelst?ndischen Modehandel bei rund drei Prozent vom Umsatz liegt, ist dies für station?re Multilabel-H?ndler keine wirkliche Option“, rechnet Jost vor. ?Wir k?nnen bei insgesamt sinkenden Ums?tzen nicht gleichzeitig die Kosten für den Betrieb eines station?ren Gesch?ftes und die eines Online-H?ndlers stemmen.“

Für Jost würde das nur funktionieren, wenn die Gesch?fte sowohl bei den Mieten als auch bei den Plattform-Gebühren massiv entlastet werden. N?tig ist hier ein deutliches Entgegenkommen von Vermietern und Plattform-Betreibern. Jost: ?Die aktuelle Ankündigung von Zalando, zumindest bis zum ersten Quartal im H?ndler-Programm auf die Partner-Provision zu verzichten, ist da ein richtiger Schritt.“

Source:

BTE Handelsverband Textil